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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 28 vo 31

 

Sprüch 28 vo 31

28:1 D Böse flüüge, o we niemer si verfolgt, d Grächte aber si zueversichtlech wiene Löwe.

 2 Wo s Überträtig im Land git folgt en Herrscher uf de andere, doch mit Hilf vomene Mönsch wo Unterscheidigsvermöge und Wüsse het blibt en Herrscher lang a de Macht.

 3 E arme Mönsch wo die Schwache betrügt, isch wiene Rege wo aui Nahrig wägschwemmt.

 4 Wo ds Gsetz nümme beachte, priise de Böse, wo aber z Gsetz halte si empört über si.

 5 Schlechti Mensche verstönd Gerechtigkeit ned, aber wer Jehova suecht verstaht alles.

 6 Besser e Arme wo dr Wäg vor Integrität geit aus e Riicher wo chrummi Wäg geit.

 7 E verständige Sohn befolgt ds Gsetz, wär jedoch mit Fressere Umgang het, macht sym Vater Schand.

 8 Wär si Vermöge dür Zins und Wucher vermehrt, hüüfts für dä ah, wo guet zu de Arme isch.

 9 Wär nid uf das Gsetz wett ghöre – sogar sis Gebet isch abscheulich.

10 Wär ufrichtigi Mönsche ufene schlechte Wäg füehrt, wird i sy eigeti Gruebe falle, doch wär sech nüt zueschulde loht, wird Guets erbe.

11 E riche Maa isch i sine eigene Auge wiis, doch e arme Ma mit Ungerscheidigsvermöge düreluegt ne.

12 Wenn d Grächte triumphiere isch d Herrlichkeit gross, doch we d Böse ad Macht chöme verstecke sech d Mönsche.

13 Wär sini Überträtige zudeckt, wird ke Erfolg ha,

doch wer sie zuegit un si losst, däm wird d Barmherzigkeit zeigt.

14 Glücklich isch dä Mönsch wo immer uf dr Huet isch, wär aber sis Härz verhärtet, wird is Unglück stürze.

15 Wi ne knurende Löwe und e herastürmige Bär isch e Böse, wo übernes hilfsvolls Volk herrscht.

16 E Führer ohni Ungerscheidigsvermöge missbrucht sini Macht, doch wer unihrleche Gwünn hasst verlängeret sis Läbe.

17 Wer öperem ds Läbe gno u Bluetuld uf sech glade het, wird flüchte bis zum Grab. Kene soll ihm hälfe.

18 Wer e tadellosi Lebenswandu füehrt wird grettet, aber wer chrummi Wäg geit, chunnt plötzlech zu Fau.

19 Wer siis Land baut wird e Hufe Brot ha, wer jedoch Wertlosem nachjagt, wird sech a Armuet satt ässe.

20 E treue Maa wird rich gsägnet, aber wer schnäu rich wott wärde wird nid unschuldig bliibe.

21 Parteilichkeit isch nid guet, doch mänge duet scho Unrecht fürnes Stück Brot.

22 E niidische Mönsch begehrt Riichtum, är weiss aber nid das ne Armuet übercho wird.

23 Wär e Mönsch zrächtwiist wird hingerhär meh Anerkennig finge aus öpper wo mit sire Zunge schmeichlet.

24 Wer sy Vater u sy Mueter beroubt u seit: "Dran isch nüt verchert, tuet sech mit däm zäme wo Verderbe bringt.

25 E gierige Mönsch schafft Uneinigkeit, doch wär sech uf Jehova verloht, däm wird's guet ga.

26 Wär uf sis eigete Härz vertraut isch dumm, wär aber si Wäg i Wiisheit geit wird dervo cho.

27 Wer d Arme git, däm wird nüt fähle, aber dä, wo sini Auge vor ne verschliesst, erwartet vieli Flüchtling.

28 We d Böse ad Macht chöme versteckt sech e Mönsch, aber we si umchöme wärde d Grächte zauriich.

Rico Loosli 6934 Bioggio
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Sprüch 29 vo 31

 

Sprüch 29 vo 31

29:1 Wär trotz viu Zrächtwisige stur blibt, wird plötzlech zerbroche, u es git ke Heilig.

 2 We di Grächte zauriich si, fröit sech ds Volk, doch we e Böser herrscht, suufzt ds Volk.

 3 Ä Maa wo Wiisheit liebt, erfreut si Vater, wer sich aber mit Prostituierte abgit, verschluderet sis Vermöge.

 4 Düre Rächt git es König em ne Land Stabilität, doch e Maa wo uf Bestechigs Gschenk us isch tribts i Ruin.

 5 Wer sym Mitmensche schmeichlet, breitet es Netz für sy Füess uus.

 6 D überträtig vomene schlechte mönsch wird ihm zur fau aber wär grächt isch, juble u freut sech.

 7 Dr Grächti isch uf Rächt vo Arme bedacht, doch dä Böse kümmeret so öppis nid.

 8 prahler stecke e stadt in brand, aber wiisi mensche wend zorn ab.

 9 Wenn e Wiiser sech mit eim Dumme uf Striit iilaht, de gits Gschimpfe u Spott, aber erreicht nüt.

10 bluetrünstigi mönsche hasset jede unschuldige und sie heis uf ds läbe vom ufrichtige abgseh.

11 Ds Dummi macht aune sy Gfüeu Luft, doch dr Wiis beherrscht sech und blibt ruhig.

12 Wenn e Herrscher uf Lüge ghört werde alli sini Diener schlächti Mensche si.

13 Der Arme u der Ungerdrücker hei Folgendes gmeinsam: Jehova schenkt der Ouge vo beidne Liecht.

14 Wenn e König über Armi grächt urteilt blibt sis Thron immer gfestigt.

15 D Rute u Zrächtwisig vermittle Wysheit, doch es Ching wo aues darf, macht sy Muetter Schand.

16 We di böse zauriich wärde nimmt d überträtig zue, doch di Grächte wärde ire Ungergang gseh.

17 Erzieh di Sohn u er wird dir Rueh bringe. Er wird dir viel Freud mache.

18 Wo ke Vision isch wird ds Volk zügellos, aber glücklech si die wo ds Gsetz befolge.

19 E Diener laht sich dür Wort nid korrigiere, denn obwohl er versteit, ghört er nid.

20 Hesch du öpper gseh wo übereilt redet? Für ne Unvernünftige gits meh Hoffnig aus für ihn.

21 Wird e Diener vo Jugend a verwöhnt, wird er spöter undankbar.

22 Wär liecht zornig wird, schürt Striit, u wär zu Wuet neigt, begaht so mängi Überträtig.

23 Der Hochmut vomene Mönsch wird ihn demüetige, doch wär e demüetigi Istellig het, wird zu Ehre cho.

24 Wer sich mit einem Dieb zusammenleistet, hasst sich selbst. Er ghört vilicht de Ufruef zur Zeugenussag, doch er brichtet nichts.

25 Vor Mönsche zittere isch e Fall, aber wer uf Jehova vertraut, wird beschützt.

26 Viu möchte e Audienz bimene Herrscher, aber rächt bechunnt e Maa vo Jehova.

27 Dr Ungerecht isch für dr Gerächt abscheulech, doch wär ufrichtig sin Wäg geit, isch für de Böse abscheulech.

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Sprüch 30 vo 31

 

Sprüch 30 vo 31

30:1 Die gwichtigi Botschaft der Wort Ạgurs, vom Sohn vom Jạke, wo er a Ịthiël richtet het, a Ịthiël und Uchạl.

 2 I bi unwüssender aus jede angere, mir fehlt dr Verstand wo e Mönsch sötti ha.

 3 Ig ha mir ke Wiisheit ageignet und d'Erkenntnis vom Heiligste bsitze ig nid.

 4 Wär isch zum Himmel ueche gstige u wider abecho? Wär het dr Wind i siine beide hohle Händ gsammlet? Wär het d Wassermasse i si Gwand gwicklet? Wer het alli End vu d Erde feschtgsetzt? We isch si Name un dr Name vu sinem Bueb, we dü`s wissisch?

 5 Alles wo Gott seit isch gläuteret. Är isch es Schild für die wo bi ihm Zflucht sueche.

 6 Füge nüt zu sine Wort derzue, süsch wird är di zrächtwiise, u du steisch aus Lügner da.

 7 Zwöi Sache erbitte vo dir, enthalte si mir nid vor, ehe i stirbe.

 8 Entferne Unwahrheit und Lügne wiit vo mir. Gib mer weder Armuet no Riichtum. La mi eifach nume mi Aateil a Nahrig esse,

 9 damit i nid satt wirde u di verlügnige u sege: "Wer isch Jehova?" Lah o nid zue, das i verarme u schtah u de Name vo mim Gott enttüre.

10 Mach e Diener bi sim Herr nid schlächt, susch verfluecht er dich und du steisch schuldig da.

11 Es git e Generation wo dr Vater verfluecht und d Muetter nid segnet.

12 Es git e Generation wo i ihrne eigete Auge dri isch, wo aber nid vo ihrem Schmutz gsäuberet worde isch.

13 Es git e Generation wo ihren Ouge so überheblich si, wo ihrne Ouge so arrogant abeluege!

14 Es git e Generation wo ihri Zäh Schwerter und dene ihri Kiefer Schlachtmässer si. Si verschlinge d Schwache vor Erde u d Arme unger de Mönsche.

15 D Bluetegle hei zwöi Töchter, wo rüefe: "Gib her! Gib her!" Es git drei Sache, wo unersättlech sy, vier, wo nie "Gnug!" säge:

16 ds Grab u e unfruchtbare Mueterleib, es Land wo's a Wasser fäut, u Füür wo nie säit: "Gnug!"

17 Ds Oug, wo der Vatter verspottet u der Mueter der Ghorsam verweigeret – d Rabe vom Tal wärde s ushacke und die junge Adler wärde s frässe.

18 Es git drü Sache, wo mis Verständnis überstige, vier woni nid verstah:

19 der Wäg vomene Adler am Himmu, dr Wäg vore Schlange uf neme Felse, dr Wäg vomene Schiff uf em offnige Meer u dr Wäg vomene Maa mit ere junge Frou.

20 Das isch dr Wäg vore Ehebrächerin: Si isst u wüsche sech ds Muu ab, de seit si: "I ha nüt vercherts ta."

21 Drü Sache bringe d Ärde zum Zittere, vier Sache cha si nid erträge:

22 We e Sklave aus König regiert we e Unvernünftige Nahrig im Überfluss het,

23 we e ghassti Frau ghürate wird u we e Dienerin dr Platz vo ihrere Herrin iinimmt.

24 Vier Tier ghöre zu de chliinschte vo de Ärde, doch si si instinktiv wiis:

25 D Ameise si kes starchs Volk, doch si sorge im Summer für ihri Nahrig.

26 D Klippdachse si nid mächtig, doch si boue ire Felse.

27 D Heuschrecke hei ke König, doch si rücke aui i Formation vor.

28 Dr Gecko hebt sech mit syne Füess fescht u chriecht i Palast vomene König.

29 Drü hei e stattleche Gang, vier sy beidruckend we si schryte:

30 der Löwe, der Stärchscht unger de Tier wo vor niemerem zrüggwiicht,

31 der Windhund, der Geissbock und e König, wo sy Heer bi sich het.

32 We di us Unvernunft über angeri gsteut hesch oder dra dänkt hesch es z'tüe, de legg d'Hand ufs Muul.

33 Weme Milch schloht chunnt Butter use, we me ufd Nase schloht, chunnt Bluet use, u we me Zorn schürt chunnt Striit use.

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Sprüch 31 vo 31

 

Sprüch 31 vo 31

31:1 D Wort König Lẹmuëls, di wichtigi Botschaft, wo ihm sini Mueter mitgä het, um ihn z lehre:

 2 Was söu ig dir säge mi sohn was du sohn woni i mir trage ha was du sohn minere geliebte?

 3 Gib dini Chraft nid Fraue und folge nid Wäge, d Könige vernichte.

 4 Es ghört sech nid für Könige, Lẹmuël, es ghört sech nid für Könige, Wy z trinke, no für Herrscher, z säge: "I bruche öppis z trinke!"

 5 Si söue nid trinke u vergässe was agordnet isch, u z Rächt vo de Schwache vrträie.

 6 Gäbed Alkohol dene wo umchömed, und Wein dene wo verzwiiflet sind.

 7 Si söue trinke und ihri Armuet vergässe, si söue sech nümme a ihri Problem erinnere.

 8 Sprich für die wo nid für sich chöi rede verteidige di Rächte au dene wo umchöme.

 9 Sprich für si u syg e grächte Richter, verteidige d Rächte vom Schwache u vom Arme.

א (Aleph)

10 Wär cha e tüchtigi Ehefrau finde? Si isch viu meh wärt aus Koralle.

ב (Bet)

11 Ihr Ehemann vertrout ihr vo Härze u ihm fäut nüt vo Wärt.

ג (Gimel)

12 Sie belohnt ihn mit Guetem u nid mit Schlechtem ihres ganze Läbe lang.

ד (Dalet)

13 Si bsorgt Wulle u Leine, schaffet gärn mit de Händ.

ה (He)

14 Si glych dr Schiff vom ne Choufmann, bringt ihri Nahrig vo wit här.

ו (Waw)

15 Wenns no Nacht isch, steit si uf und sorgt für ds Ässe vo ihrere Husgmeinschaft. O ihri Dienerinne bechöme ihre Teil.

ז (Zajin)

16 Si het sech es Fäud usgsuecht u es när kouft. Si pflanzt e Wigarte vo ihrem eigete Verdienst.

ח (Chet)

17 Sie bereitet sech uf schweri Arbeit voran und stärkt ihri Arme.

ט (Tet)

18 Sie gseht, dass ihres Handel gwünned isch. Ihri Lampe geit nachts nid us.

י (Jod)

19 Ihri Händ ergriffe dr Spinnrocke, ihri Händ erfasse d Spindel.ao

כ (Kaf)

20 Si längt em Schwache e häufendi Hand und öffnet ihri Händ für dä Arme.

ל (Lamed)

21 Si macht sech ke sorge um ihri Husgmeinschaft wenns schneit wöu aui i ihrem hus trage warmi chleidig.

מ (Mem)

22 Si steut ihre eigete Decke här. Ihri Kleidig isch us Linie u purpurroter Wulle.

נ (Nun)

23 Der Maa isch i de Stadttore bekannt, won är bi de Älteschte vom Land hockt.

ס (Samech)

24 Si steut Chleidig us Line här u verchouft se, o lieferet si de Händler Gürtel.

ע (Ajin)

25 Si isch mit Stärchi u Pracht bekleidet u gseht dr Zuekunft mit Zueversicht entgäge.

פ (Pe)

26 Si öffnet ire Muul in Wisheit, ds Gsetz vor Fründlechkeit isch uf ihrer Zunge.

צ (Zade)

27 Si überwacht d Vorgäng i ihrem Hushalt und ds Brot vor Fuulheit isst se nid.

ק (Kof)

28 Ihri Ching stöh uf u prise si glücklech. Ihr Maa schteit uf u isch voll vom Lob über sie.

ר (Resch)

29 Es git vieli tüüchtigi Fraue, doch du, du übertriffsch sie alli.

ש (Schin)

30 Anmut cha tüsche und Schönheit cha vergah, doch d'Frou wo Ehrfurcht vor Jehova het wird gepriise.

ת (Taw)

31 Gäbet dr Lohn für ihres Tüe und ihri Tate söue si i de Stadttore priise.