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Rico Loosli 6934 Bioggio
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Esther 2 vo 10

 

Esther 2 vo 10

2:1 Nach emene Zyt – sy Zorn het sech inzwüsche gleit – het sech der König Ahasvẹrus a Wạschtis Verhalte und der Beschluss gäge si erinneret.

2 Da hei sy persönleche Diener vorgschlage: "Für de König söttet Jungfraue, schöni jungi Fraue, gsuecht wärde.

3 Der König bestimme i allne Provinzene vo sim Riich Beuftrait, wo all die schöne Jungfraue zur Feschtig Sụsa in Harem sölle bringe. Me übergib si Hẹgai, em Eunuchen vom Chönigs, wo für d Froue verantwortlech isch, und underzieh se Schönheits¬behandligend.

4 Di jung Frou wo em König am beste gfaut, söu de anstatt Wạschti Königin wärde." Dä Vorschlag het däm König zuegsproche und är het ne umgsetzt.

5 In der Feschtung Sụsaag hat sich ein gewissen Jude namens Mọrdechaih (Sohn von Jạir, Sohn von Schịmeï, Sohn von Kisch, ein Benjaminịter),

 6 der zäme mit em judäische König Jechọnjaa und andere us Jerusalem deportiert worde isch. Der babylonische König Nebukadnẹzar het si damals verschleppt gha.

7 Mọrdechai isch dr Pflegevater vo sire Cousine Hadạssac gsi, o d'Esther gnennt. Nach em Tod vo ihrne Eltere het er si als Tochter agnoh. D'Esther isch vo schöne Gstalt gsy u huere attraktiv.

8 Wo ds Gsetz vom König verkündet isch worde und me vili jungi Froue i d Feschtig Sụsa het bracht und Hẹgai übergäh, wo für d Froue verantwortlech gsi isch, isch o Esther i Palast vom König cho und isch Hẹgai avertraut worde.

9 Hẹgai isch vor junge Frou aata gsy u si het sini Gunscht gwunne. Drum het är umgehend derfür gsorgt, dass si ihri Schönheits¬behandlige u e spezielli Ernährig übercho. Är het ihre sibe usgwählti jungi Froue usem Palast vom König zur Site gschtellt. O het er se und ihri junge Dienerinne an beste Platz im Harem wechsle.

10 Esther het nüt über ihres Volk oder über ihri Verwandte gseit, denn Mọrdechai het ihre igschärft gha, niemerem öppis z verrate.

11 Jede Tag isch dr Mọrdechai vor em Hof vom Harem entlang gange, um z erfahre wies d Esther isch gange und was mit ihre gschobe.

12 Noch Abschluss der vorgeschriebenen zwölfmonatigen Behandlig sy die junge Froue nachenand ad Reihe cho, vor König Ahasvẹrus z erschiine. D Schönheits-behandlig het so uusgseh: sächs Monet Massage mit Myrrhenöl und sächs Mönet mit Balsamöl und andere Pflegemittel.

13 Aaschlüssend sy die junge Froue so wit gsy, vor em König z erschiine. We si vom Harem zum Palast vom König si gange, hei si sich wünsche, was si immer hei wöue, u me hetsne gä.

14 Am Abe si si ine und am Morge si när i de zwöite Harm unger d Uufsicht vo Schaaschgas cho, em Eunuche vom Chönig wo für d Näbefroue verantwortlech isch gsi. Dnohch gehn sie nit wieda zum Kenig, s isch denn, sie gfalle nem bsunders guet un het sie namentlich ruefe lo.

15 So isch o Mọrdechais Pflegetochter Esther cho, d Tochter vo sim Unggle Abihạjil, a d Reihe vorem Chönig z erschine. Si wünscht sech jedoch nume das, wo der Eunuch Hẹgai wo für d Froue verantwortlech gsy isch, dir rietet. (Während dr ganz Zyt het d Esther d Sympathie vo allne wo si hei gseh.)

16 Im 7 . Regierigsjahr vom König Ahasvẹrus , im 10 . Monet ( em Monet Tẹbetha ) isch si i si Palast bracht worde .

17 Dr König het d Esther schliesslich meh gliebt als all die andere Froue. Si het bi ihm meh Gunst u Anerkennig gfunge aus jedi vo de andere Jungfraue. Drum het är ihre dr möglichscht Chopfschmuck ufgsetzt u het si anstatt Wạschti zur Königin gmacht.

18 Är het zue Esther ä grosses Fescht für alli sini Fürschte un sini Diener verastaltet. O het är e Amnestie für d Provinze verkündet u het mit chünigleche Grosszügigkeit Gschänk verteilt.

19 Als drno es zwöits Mal Jungfraue zämegrüefe worde si, het Mọrdechai im Königstor ghockt.

20 Esther het nüt über ihri Verwandte gseit u über ihres Volk, so wi Mọrdechai es ihre igschärft het gha. Si het wyter uf ihn ghört, genauso wi zu dere Zyt, won är no für si gsorgt het.

21 Damols, wo Mọrdechai im Königstor gsässe het, plante Bịgthan u Tẹresch, zwöi Hofbeamte u Türwächter vom König, i ihrere Wuet e Aaschlag uf König Ahasvẹrus.

22 Mọrdechai erfahre dervoo und het's sofort Königin Esther mit teilt, wo's de i sim Name em König gmäudet het.

23 Nachere Untersuechig het sech die Sach bestätigt und die beide Manne si a Stamm ghänkt worde. Das alles het me z Aweseheit vom König i d Chronik gschribe.

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Esther 1 vo 10

 

Esther 1 vo 10

ESTHER

1 Es isch zur Zyt vom Ahasvẹrus gsi – em Ahasvẹrus, wo vo Indie bis Äthiopie über 127 Provinze gherrscht het.

2 Damals regiert König Ahasvẹrus vor Festig Sụsa uus. 

  1. I sim 3 Regierigsjohr het är es Feschtli für alli syni Fürscht u syni Beamte verastaltet. Erschiene sy di hochrangige Offiziere vo Persie u Mẹdien gsi, d Adlige u d Statthalter vo de Provinze.

4 Är het ne vil Täg lang – 180 Täg – syni Pracht u Majestät u der Rychtum vo sym herrliche Königrich.

5 Wo die Täg um sy gsy, het der König für alli ir Feschtig Sụsa Awesenden, vom höchschte bis zum niedrigschte, es siebetägigs Feschtli im Hof vom königleche Palastgarte.

6 Da sy Line gsy, edle Baumwulle u blaue Stoff, feschtghalte mit Schnure us hochwärtigem Material, purpurrote Wulle in Silberringe, Marmorsäule u Diwane us Gold u Silber uf eme Fuessbode us Pọrphyr, wiisem u schwarzem Marmor und Perlmutt.

7 In goldige Chäche – kene gliich em andere – isch dr königlich Wy serviert worde. Är floss i Ströme, so wies sich nume dr Chönig het chönne leischte.

8 Bim Trinke galt d Regle: Uf niemer sött Zwang usgüebt werde, will dr König het mit sine Hofbeamte abgsproche, dass es jede het chönne halte, wiener het wölle.

9 Glichzitig verastalteti Königin Wạschtie es Feschtli für d Froue im Palast vom König Ahasvẹrus.

10 Am sibte Tag, als König Ahasvẹrus dur e Wii i gueter Stimmig isch gsi, het är Mẹhuman, Bịstha, Harbọna, Bịgtha, Abạgtha, Sẹthar u Kạrkas, di sibe Hoofbeamte, wo ihm persönlech zu Dienscht gschtange sy,

11 Königin Wạscht im königleche Chopfschmuck vor ihn z bringe zum de Völkere und de Fürst ihri ussergwöhnlichi Schönheit z zeige.

12 Wo d Hofbeamte dr Befehl vom König überbracht hei, het sech dr Königin Wạscht hartnäckig z cho. Dr König isch sehr erbost gsy u es het ne grosse Zorn packt.

13 Är het mit de wisse Männer gredt, wo sech mit Präzedänzfäll hei uskannt. (Denn so si d Aglegeheite vom Kenig vor alli cho, wo mit däm Gsetz und mit Rächtsfäll vertrout si gsi.

14 Am nächschte sy ihm Karschẹna, Schẹna, Admạtha, Tạrschisch, Mẹres, Marsẹna u Mẹmuchan, siebe Fürschte vo Persien u Mẹdien, wo Zutritt zum König hei gha u di höchschte Stellige im Königrich bekleidet hei.)

15 König Ahasvẹrus hät welle wüsse: "Königin Wạschti het sich mim Befähl widersetzt wo ihr d Hofbeamte überbracht händ. Was söll gemäss dem Gsetz mit ihre gscheh?"

16 Druf het dr Mẹmuchan vor em König u de Fürschte gseit: "Königin Wạschti het sech nid nume gegenüber em Chönig fausch verhaute, sondern o gegenüber aune Fürschte u aune Vöuker i allne Provinze vo König Ahasvẹrus.

17 Well alli Froue wärde erfahre, was d Königin do het. Si wärde d Achtig vor ihrne Manne verlüre und säge: 'König Ahasvẹrus het Königin Wạschti zu sech la rüefe, aber si het sech gweigeret z cho.'

18 Die Froue vo Persie u Mẹdiene, wo vom Verhalte vo de Königin wüsse, wärde mit ihrne Manne hütt no drüber rede. U das wird zu nüt aus verachtig u verärgerig füehre.

19 Soferns em König guet erschiint, söll e königlichi Aordnig usegäh werde, und es söll i de unabänderliche Gsetz vo Persie und Mẹdien festghalte werde, dass d Wạschti nie wieder vor König Ahasvẹrus dörf erschiine. Ihri müglechi stellig söu ae Frou überga, wo besser isch aus si.

20 We d Aordnig vom König überau i sim grosse Riich bekannt wird, wärde alli Froue – öb vornähm oder niedrig – ihrem Maa Respekt erwiise."

21 Dä Vorschlag isch am König u dä Firscht gfaut u dä König het gmacht, was dä Mẹmuchan gseit het.

22 Är het i alli mögliche Provinze Briefe gschickt – i jedi Provinz i ihrer eigete Schrift u a jedem Volk i syre eiget Schprach, damit jede Ehema Herr i sym Huus isch u dert d Schprach vo sym eigete Volk gschwätzt wird.

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2.Korinther 13 vo 13

 

2.Korinther 13 vo 13

13:1 Ich chume etzt zum dritte Mol zu euch. "Jedi Sach soll durch die Uussag von zwei oder drü Zeugen bestätigt werden.

2 Obwou i itze abwesend bi, isches aus wär ig ds zwöite mau awesend, u i möcht die vorwarne wo vorhär gsündet hei, sowie aui übrige dasi se nid wirde, weni jemals wieder chume.

3 Ihr suecht ja e Bewis defür, dass dr Christus, wo öich gägenüber nid schwach isch, sondern under öich starch isch, würklich dür mi spricht.

4 Er isch zwar ufgrund vo Schwachheit am Pfahl higrichtet worde, aber ufgrund der Kraft Gottes isch er am Läbe. Un au wenn ma mit nem schwach sin, wäre ma doch ufgrund dr Kraft Gottes, de uf äich wirkt, mit nem läbä.

5 Prüeft immer widr, ob dir im Gloube sit. Bewähret euch immer wieder. Oder erkennet dir nid das Jesus Christus mit eu verbunde isch? Wenn nid, denn sinder unbewährt.

6 Ech hoffe wörklech, dass Der erkennid, dass mer ned unbewärt send.

7 Nun bätte mir zu Gott, dass ihr nüt Unrechts tüend nid demit mir als bewährte erschiene, sondern damit ihr machet, was guet isch, selbst wenn mir als unbewärt erschiinet.

8 Denn mir chönd nüt gege d Wahrheit tue, sondern nur für d Wahrheit.

9 Mir fröie üs immer wenn dir starch sit, o wemer schwach si. Und mir bätte drum das ihr korrigiert werdet.

10 Deswäge schribi öich das aues während minere Abweseheit, de muesi bi minere Aweseheit nid sträng si, wenni d Autorität usüebe, wo dr Herr mir het gä zum Ufboue und nid zum Niederreise.

11 Zum Schluss säg i Nech, Brüedere: Fröit öich wyterhin, löh öich witer korrigiere u tröschte, dänkid überistimmend, läbet z Friede, de wird dr Gott dr Liebi u vom Friede bi öich si.

12 Grüesset enand mit heiligem Kuss.

13 Aui Heilige schicke euch ihri Grüesse.

14 Di unvudient Güte vum Herrn Jesus Chrischtus, de Liebi Gottes un dr heilige Geischt, an däm ma teile, solle äich alli begleite.