Römer 14 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Römer 14 vo 16
14:1 Heisst de Mönsche willkomme wo i sim Glaube Schwächene het, doch urteilt nid über unterschiedlichi Meinige.
2 Dem eine erlaubt si Gloube, aues z ässe, dr Schwach aber isst nume Gmües.
3 Wer isst, soll nit uf fem abe luege, der nit isst, un wer nit isst, soll nit iba d Urdeil, der isst, denn Gott het nen willkomme gheisse.
4 Wär bisch du, dass du über de Diener vomene andere urteilsch? Ob er stoht oder fallt, entscheidet si eigene Herr. Ja är wird zum stah veralasst wärde, denn Jehova cha veralasse dass är steit.
5 Eine haltet en Tag für wichtiger als de ander. Für öpper andersch sind all Täg glich. Jede söll für sich selber voll überzügt sii.
6 Wer en bestimmte Tag bsunders beachtet, tuets für Jehova. Au wer isst, isset für Jehova, denn er seit Gott Dank. Und wer nid isst, isst nid für Jehova u seit gott glich dank.
7 Keine vo üs läbt ja nume für sich säuber u niemer stirbt nume für sich säuber.
8 Denn wenn wir leben, leben wir für Jehova, un wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Ob wir also leben oder sterben, wir gehören Jehova.
9 Denn Chrischtus isch gschtorbe un wieda zum Läbä kumme, um sowohl iba de Dote als au de Läbende Herr z si.
10 Wurum aba urteilsch dü iba di Brueda? U dü, werum gsesch dü uf di Brueda abe? Mir wäre doch alli vor rem Richterstuehl Gottes schtah,
11 denn i de Schrifte steit: So wahr i läbe!, seit Jehova. 'Vor mir wird sech jedes Chnü büüge u jedi Zunge wird Gott offe anerkenne.
12 So wird auso jede vo üs für sich säuber Gott Rächeschaft gä.
13 Drum lat üs nümme überenand la urteile, sondern sy vylmehr entschlosse, emene Brüeder nid e Stolperstei oder e Hindernis i Wäg z lege.
14 Ig weiss und bi im Herrn Jesus überzügt, dass nüt a sich unrein isch. Nume we öpper öppis aus unrein betrachtet, isches für ihn unrein.
15 Denn wenn di Brüeder an dinem Ässä nimmt, dann gohsch dü nimi d Wäg dr Lebi. Richte durch di Ässä nit d Zuegrund, fir d Chrischtus gschtorbe isch.
16 Lönd daher nid zue, dass über das guete wo ihr tüend schlächt gredet wird.
17 Denn bim Kenigrich Gottes geits nid um Ässä u Trinke, sondern um Grechtigkeit u Friede mit heiligem Geischt.
18 Wer uf die Wys als Sklave vom Christus dient isch für Gott ahnähmbar und findet Anerkennig bi Mensche.
19 Lönd üs also nachem schtrebe was zum Friede biitreit und was üs hilft üs gegesitig ufzbaue.
20 Höret uf, ds Wärch Gottes nume wäge Ässe niederzreise. Es isch zwar aues rein, aber es isch für e Mönsch zum Schade wenn er isst u so angeri zu Fau bringt.
21 Es isch am beschte ke fleisch z ässe und ke wii z trinke u o aues angere z ungerlah woran di Brüeder ahstoss nimmt.
22 Bhaute de Glaube wo du hesch, für di sälber vor Gott. Glücklich isch de Mensch wo sich nid wäg öppisem verurteilt woner für guet haltet.
23 Hetter aber Zwiifel, isch er scho verurteilt, wenn er isst, weil er nid us Glaube isst. Tatsächlich isch alles was nid uf Glaube berueht, Sünde.