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Josua 9 vo 24

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Josua 9 vo 24

9:1 Was passiert isch, het sech bi allne Könige westlech vom Jordana umegsproche, das heisst bi de Könige im Bärgland, Schẹphela u a dr ganze Küschte vom Grosse Meer bis hin zum Lịbanon – dr Hethịtere, Amorịtere, Kanaanịtere, Perisịterne, Hiwịtere und Jebusịtere.

2 Drufhin hei si sech verbündet um gäge Jọsua und Israel Krieg z füehre.

3 Au d Iiwohner vo Gịbeon hei ghört, was Jọsua mit Jẹricho und Ai gmacht het.

4 Da griffe si zure gschlugete Taktik. Si hei Proviant i zerschlissnige Säck gfüut u het ihri Esel drmit beluudet. Und si hei no abgnutzti Wyschlüüchi mit gflickte Risse derzue packt.

5 Ou hei si abträgeni, gflickti Sandale a u zerschlisseni Chleidig gha. Ihr ganz Brotvorrot isch troche u chrümelig gsi.

6 So si si zu Jọsua is Lager bi Gịlgal gange und hei ne bätte und d Manne vo Israel: "Mir chömen aus einem fernen Land. Schlüssen ein Bunda mit uns."

7 Die Manne Israels sage jedoch zu de Hiwịtere: "Wer weiss, vilicht wohnet ihr ja i üsere Nöchi. Wie chömmer da en Bund mit öich schlüsse?"

8 Da hei si zu Jọsua gseit: "Wir sind deine Diener." Jọsua het sie gfragt: "Wer sind ihr und wo chömmet ihr här?"

9 Si antwortete: "Mir, dini Diener, chöme usemene sehr ferne Land, wil mir dr Name eurer Gottes Jehova achte. Mir hei vo sym Ruhm ghört u vo allem, woner z Ägypte do het,

10 u o vo auem, was er mit de beide Amorịterkönige uf der angere Jordanseite het gmacht, mit em König Sịhonm vo Hẹschbon u dr König Ogn vo Bạschan in Ạschtaroth.

11 Da hei üses Ältiste u aui Bewohner vo üsem Land gseit: 'Packt Reiseproviant zäme u machet nech ufe Wäg zu ihne. Seit ne: "Wir werden Eure Diener sein. Schlüssen ein Bund mit uns."

12 Das Brot, womer als Proviant mitgno hei, isch no warm gsi womer vo dahei losgange si. Aber wi Der gset, isch es iz troche u chrummelig.

13 U di Wyschlüüch sy neu gsy wo mer se füllt hei, aber inzwüsche sy si grisse. Üsi Gwänder u Sandale sy o ganz abgnützt vo der sehr lange Reis."

14 Drufhin hei d Männer e Teil vom Proviant ungersuecht, aber nid Jehova befragt.

15 Jọsua het denn Friede mit ihne gschlosse und het ne mit emne Bund zue sicher, si am Läbe z loh, und d Gmeindsvorsteher hei derzue e Eid gleischtet.

16 drü Täg nachdem si mit ihne dr Bund hei gschlosse, hei si erfahre, dass d Fremde ir Nöchi hei gwohnt, i ihrere Umgäbig.

17 D Israelite hei sech uf gmacht u am dritte Tag vo dene ire Städt erreicht: Gịbeon, Kephịra, Bẹeroth u Kịrjath-Jẹarim.

18 Doch d Israelite griffe sie nit a, wel d Gmeindevorsteher bi Jehova, däm Gott Israels, gschwore hän, un so het sich di ganz Gmeinde iba d Vorsteher beklagt.

19 Da hei alli Vorsteher zur ganze Gmeind gseit: "Wir haben bei Jehova, däm Gott Israels, geschwore. Deswegen dürfen wir ne nichts tun.

20 Mir mache's wie folgt: Mir löh si am Läbe, damit mir üs wäg üsem Eides nid dr Zorn Gottes zuezieh."

21 D Vorsteher hei no derzue gfügt "Lönd si am Läbe, aber si sölle für di ganzi Gmeind Holz sammle und Wasser schöpfe." Das hei d Vorsteher ihne versproche gha.

22 Jọsua het si itz zu sich gruefe u het gseit: "Warum heit dir üs tüscht? Dir heit bhouptet, dass Der vo ganz wit här chömet, derbi wohnet Der doch mitte unger üs!

23 Vo itz aa syder verfluecht! Dir werdet immer d Stellig vo Sklave ha u fürs Huus mim Gottes Houz sammle u Wasser schöpfe."

24 Si hei gantwortet Jọsua: "Es isch gsi wöu me üs dine Diener, ganz klar gseit het, dass di Gott Jehova sim Diener Moses het befole euch ds ganze Land ds gä u aui Bewohner uszlösche. Mir hei eue angst gha um üses läbe, drum hei mir so ghandlet.

25 Jetz simer dir usgliferet. Mach mit üs was du für guet u richtig haltisch."

26 Das het er denn au gmacht. Er befreit sie us de Hand vo Israelite, sodass sie nid umbracht hend.

27 Doch Jọsua het a däm Tag bestimmt, dass si für d Gmeind und für e Ort, wo Jehova für si Altar söte usgseh, Holz sammle u Wasser schöpfe – u das isch bis hüt so blibe.