Jesaia 56 vo 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 56 vo 66
56:1 Das seit Jehova:
"Achtet ds Rächt u tuet was rächt isch.
Wül gly wird Rettig vo mir cho
u mini Grechtigkeit wird sech offebare.
2 Glücklech isch de Mensch wo so handlet,
de Mönschesohn, wo dra fäschthaut,
wo dr Sabbat hebt u ne nid entweit
u wo sini Hand vo allem Schlechte zrugghebt.
3 Der Ausländer, wo sech Jehova aschlüsst, soll nicht sagen:
'Bestimmt wird mich Jehova vo sim Volk trenne'
Und dr Eunuch söll nid säge: 'I bi es vertrochnete Baum.'''
4 Denn das seit Jehova: "Dä Eunuchä, wo mini Sabbat halte, sech für das entscheide, was mir Fröid macht, und a minem Bund feschthalte,
5 werdi i mim Huus u innerhalb vo mine Muur es Dänkmal u Name gä,
öppis bessers aus Söhn u Töchter.
E ewige Name werdi ne gä,
eine wo nid vergah wird.
6 Und d Usländer, wo sech Jehova aschlüsse zum ihm diene,
der Name Jehovas zu lieben
un sini Diener z si,
alli wo de Sabbat hebe u nid entweihe,
u wo a mym Bund feschthalte,
7 o si wirdi zu mim heilige Bärg bringe
un ne in minem Gebetshus fröid schenke.
Ihri Ganzbrandopfer u angerne Opfer wärde uf mim Altar agno.
Denn mis huus wird Gebetshus für alli Völker gnennt werde."
8 Der Souverän Herr Jehova, wo d Israels einsammlet, erklärt:
"Ussert de bereits Ihgsammte wirdi no anderi bi ihne versammle."
9 All ihres Wildtier vom Feld chunnt zum fresse
all ihr Tier im Wald.
10 D Wächter sy blind, kene vo dene het öppis gmerkt.
Si aui si stummi Hünd wo nid chöi belle.
Si japse u lige ume. Si liebe's, vor sich häre z'döse.
11 Si sy Hünd mit em ne unbändige Appetit,
niemols satt z becho.
Si si Hirte, wo nüt verstöh.
Si göh alli ihre eiget Wäg,
jede Einzelni isch druf versässe, sech uf unerlechi Wiis z berichere, u seit:
12 "Chunnt, löt mi Wy hole,
mir trinked Alkohol bis mer nümm chönd.
U Morn wird's so sy wi hüt, nume no vil besser!"