Jesaia 42 vo 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 297
Jesaia 42 vo 66
42:1 Gseht! Mi Diener, woni ungerstütze!
Mi Userwählte woni ha gfalle!
I ha mi Geist i ihn gleit.
Är wird de Vöuker ds Rächt bringe.
2 Er wird nid schreie oder sini Stimm erhebe,
uf de Stross wird er sini Stimm nid ghöre lah.
3 Es knickts Schilfrohr wird er nid zerbräche
u e glimmende Docht wird er nid uslösche.
In Tröi wird er ds Rächt bringe.
4 Är wird nid vergäh oder abknickt wärde bis är uf dr Ärde für Rächt gsorgt het.
U d Insle wartet witer uf sis Gsetz.
5 Folgendes seit de wahri Gott, Jehova,
dr Schöpfa vum Himmel, dr Grosse, der nen üsgspannt het,
der d Erde un ihre Ertrag usbreitet het,
wo de Mönsche uf dr Erde Atem git
un Geischt däne, de uf ihr läbä:
6 "Ich, Jehova, ha di i Gerechtigkeit grüeft.
Ig ha di bi dr Hand gno.
Ig wird di beschütze und di für ds Volk zumne Bund mache
u zum Liecht für d Natione,
7 damit du di blinde Ouge öffnisch,
der Gfangene usem Kerker holsch
u die wo im Finschtere sitze, usem Gfängnis.
8 i bi Jehova. Das isch min Name.
Mini Herrlichkeit gibe ig niemer angerem
u mi Ruhm kes Götterbiud.
9 Gseht nume, di erschte Sache si gscheh.
Itz verkündet ig Neus.
Bevors ufsprüsst, unterricht i euch drüber."
10 Singt es neus Lied für Jehova,
stimmt vo de Ändi vo dr Ärde här Lobgsang für ihn a,
Ihr, de ihr ufs Meer usefahre un zue däm, was drin wohnt,
ihr Insle samt eure Bewohner.
11 D Wildnis u ihri Städt söue ihri Stimm erhebe,
d Siedlige, wo Kẹdar wohnt.
D Bewohner vom Felse sölle juble,
vo de Bärggipfle här söue si i Fröidrüef usbräche.
12 Si sölle Jehova Herrlichkeit zueschribe
u sy Ruehm uf de Insle verchünde.
13 Jehova wird wiene starche Maa uszieh.
Wi ne Chrieger wird er sy Eifer entfange.
Är wird lut rüefe, ja i Chriegsgschrei usbreche.
Er wird sech mächtiger zeige aus sini Fäind.
14 "Lang hani mi still verhalte.
I schwiege u beherrscht mi.
Wi ne Gebärdi wirdi glychzytig
stöhne, chueche u Luft schnappe.
15 Ig wird Bärge und Hügel verwüsche
u aui ihri Pflanze löh sech vertroche.
Ig wird Flüss i Insle verwandle
u Schilftiiche ustrockne.
16 i wird die Blinde ufne wäg füehre wo se nid kenne,
u se unbekannti Pfadä la beträte.
I wirde d Dunkuheit vor ihne i Liecht verwandle
u holprigs Gländ i ebees Land.
Das wirdi für si mache und si nid im Stich lah."
17 Si wärde zrüggwyche u sech müesse ztüf schäme,
die wo uf Götze vertraue,
wo zu Metallstatue säge: "Ihr sind üsi Götter."
18 Höred ihr Taube.
Lueged u gsehnd, ihr Blinde.
19 Wer isch blind usser mim Diener,
so taub wi dr Bote woni schicke?
Wär isch so blind wi dr Belohnte,
so blind wie dr Diener Jehovas?
20 Ihr gsehnd vieles, sind aber nid ufmerksam.
Dir öffnet d Ohre, losed aber nid zue.
21 Wüu ihm sini Grächtigkeit so wichtig isch,
het Jehova voller Fröid des Gsetz gross un herrlich gmacht.
22 Doch es isch es usplünderets und usgraubts Volch.
Si si aui i Löcher gfange u i Gfängnisse vrbi.
Si si usplünderet worde und niemer rettet si,
si usgraubt worde und niemer seit: "Bring se zrügg!"
23 Wär unger öich wird däm Ghör schänke?
Wär wird ufmerksam sy u mit dr Zuekunft im Sinn zuelose?
24 Wär het Jakob la usraube
und Israel de Plünder usgliferet?
Isches nid Jehova, är wo gägä mir gsündiget hei?
Uf si Wäg hei si nid wöue ga
un si Gsetz hän sie nit welle folge.
25 Auso goss er ständig Zorn überse uus,
sini Verärgerig u d Raserei vom Chrieg.
Alles um sie ume isch verzehrt worde, aber sie hend nid druf achtet.
D Flamme vom Chrieg hei ghüetet aber si hei sich nid z Härze gno.