Jeremia 50 von 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 50 von 52
50:1 Folgende Botschaft het der Prophet Jeremia von Jehova über Babylon übercho , über das Land der Chaldạ̈er:
2 "Machts unter den Völker bekannt und verkündet es. Stellt es Signal auf und verkündet es. Verheimlich nichts! Seit: 'Babylon isch iignoh worde. Bel steit beschämt da. Mẹrodach isch verschrocke. Sy Götzebilder sy beschämt worde. Sy widerleche Götzle sy verschrocke.'
3 Denn usem Norde isch e Volk gege Babylon aagrückt. Es macht ds Land zumne Bild vom Graue, niemer wohnt drin. Mönsch u Tier hei d Flucht ergriffe. Si si wäggange."
4 "In jenenen Tagen und zu jener Zeit", erklärt der Jehova, "werden das Volk Israel und das Volk Juda gemeinsam kommen. Winend werde si der Wäg gah u gmeinsam ihre Gott Jehova sueche.
5 Si wärde nachem Wäg nach Zion frage, ihre Blick dert häre grichtet, und säge: 'Chömet, mir schlüsset üs Jehova imne ewige Bund aa, wo nid i Vergässäheit grate wird.‘
6 Us mim Volk isch e Herde verlorener Schaf worde. Ihri eigete Hirte hei si i d'Irre leitet. Si hei si wäg uf d'Bärge gfüehrt u so hei si vo Bärg zu Hügel zoge. Si hei ihre Ruehort vergässe.
7 Vo allne, wo si gfunde hei, si si ufgfrässe, u ihri Find hei gseit: 'Mir si nid schuldig, denn si hei gäge Jehova gsündet, gege de Wohnort vo dr Grechtigkeit und d Hoffnig vo ihrne Vorfahre, Jehova.‘“
8 "Flieht aus der Mitte Babylons, zieht weg aus dem Land der Chaldạ̈er und sit wi d Leittier der Herde.
9 Denn ä Gmeinschaft grosse Völker usem Land vom Norde biete i gege Babylon uf u bringe se herbi. I Kampfformation wärde si sech gäg d Stadt ufsteue u dert wirds iignoh. Di feindleche Pfili si wie die vomene Chrieger wo d Eltere vo ihrne Ching beraubt. Si chehre nid ohni Erfoug zrügg.
10 Chaldạ̈ wird zur büüti werde. Alli wos erbeutet werdet meh als gnueg becho", erklärt Jehova.
11 "Denner heit Nech di ganz Zit gfreut u gjuble wo Ihr mis eigete Erbe plünderet heit. Ja dir heit unufhörlech gstampft wi e jungi Chue ufem Gras u wi Hengscht gwiheret.
12 Euri Mueter stoht beschämt da. Wonen Euch gebore hat, ist enttäuscht worden. Gseht! Si isch ds gringschte vor Volk, ä wasserlosi Wildnis und ä Wüeschti.
13 Wegem Zorn Jehovas wird se nid bewohnt werde. Si wird völlig verloh si. Wer a Babylon verbizieht, wird entsetzt hinstarre und wäg all ihrne Plage verächtlich pfiife.
14 Rückt in Kampfformation vo allne Siite gäg Babylon aa, ihr alli wo ihr de Böög spanned. Schüssed uf si, spart nöd a Pfiile, denn gege Jehova het sie gsündet.
15 Brecht vo allne Siite i Kriegsgschrei gege si uus. Si het sech ergeh. Ihri Süüle si gfaue, ihri Müre niedergrisse worde, denn es isch d Rache Jehovas. Räched eu a ihr. Mached mit ihre genau das wo si gmacht het.
16 Löscht us Babylon alli us, d Same säie u zur Erntezyt d Sichle füehre. Wägem grausige Schwert wird jede zu sim eigete Volk zruggkehre,
jede wird i sis eigete Land flieh.
17 Israelite sind usenandgetribeni Schaf. Si si vo Löie zerstreut worde. Zersch het de König vo Assyrie se verschlunge u de het der König Nebukadnẹzar vo Babylon a irne Chnoche gseit.
18 Drum seit Johova, dr Herr Heere, dr Gott Israels: 'Ich wird mit däm Kenig vo Babylon und sim Land genauso verfahre we mit däm König vo Assyrien.
19 Und Israel wird i zu sim Weideplatz zruckführe Es wird uf em Kạrmel und in Bạschan weide, und uf de Berge Ẹphraims und Gịlead wird's satt werde.'"
20 "In denen Tagen und zu jener Zeit", erklärt Jehova, "wird man nach der Schuld Israels suchen, aber es wird keine da sein, und die Sinde Judas wird man nicht finden, weil ich denen, die ich übrig lass, vergeben werden."
21 "Uf zum Kampf gegen das Land Merathạjim und gegen die Bewohner von Pẹkod! Si sölle niedergmetzlet und räschtlos vernichtet werde", erklärt Jehova. "Du alles, was i dir befohle han.
22 Kriegslärm isch im Land z'ghöre, e grossi Katastrophe.
23 Wi dr Schmiedehammer vo dr ganze Ärde doch zerschlage u zerbroche worde isch! Wi Babylon doch zum ne Bild vom Graue unger de Völker isch worde!
24 Ig ha dr e schlinge gleit u du bisch inegrate Babylon doch du heschs nid gmerkt. Du bisch gfunde worde u gfunge worde wöu di Jehova widersetzt hesch.
25 Jehova het sis waffelager offe und er holt d waffe vo sim zorn füre. Wüu für dä Souverän Herr, ja Jehova, dä Herr vo dä Heere, gits Arbeit im Land vo dä Chaldạ̈er.
26 Rückt aus fernen Orten gegen sie vor. Öffnet ihre Speicher. Schüttet se uf wie Getreidehuufe. Vernichtet se restlos.aw Keiner soll in ihren übrig bleiben.
27 Metzlet alli ihri junge Schtiere häre. Si sölle zum Schlachte abezieh. Wehe ne, denn ihre Tag isch cho, ihri Zyt vor Abrächnig!
28 Me ghört die Fliehende, die wo usem Land Babylon entchöme, um in Zion d Rache vo üsem Gott Jehova z verchünde, d Rache für si Tempel.
29 Rüeft Bogeschützä gägä Babylon zämä, alli wo dä Böögä spanä. Belageret se ringsum, löh kener entcho. Gäbet dr was si für ihres Tüe verdient. Mached mit ihre genau das wo sie gmacht het. Denn gege Jehova het sie arrogant ghandlet, gege de Heilige Israels.
30 Drum wärde ihri junge Manne uf ihrne öffentliche Plätz fauend und a däm Tag werde aui ihri Soldate umcho", erklärt Jehova.
31 "Ich bin gäg dich, du Uufsässige", erklärt dr Souverän Herr, ja Jehova, dr Herr vo dr Heere, "dy Tag muess cho die Zyt woni di zur Rächeschaft zieh.
32 Du Ufsässige, du wirsch stolperiere u falle, u niemer wird dir ufhälfe. U ig wird dini Städt i Brand stecke u ds Füür wird aues um di ume uffrässe."
33 Das seit Jehova, de Herr vo de Heere: "Die Völker Israel und Juda werden unterdrückt und vo allne, wo sie gfange nähmed, festghalte. Me weigeret sech, si gah zlah.
34 Doch ihre Rückkäufer isch starch. Jehova, der Herr der Heere, ist sein Name. Er wird ihre Rächtsfall ganz bestimmt füehre, zum em Land Rueh zverschaffe und d Bewohner vo Babylon i Ufregig z versetze."
35 "En Schwert richtet sich gegen die Chaldạ̈er", erklärt der Jehova, "gegen die Bewohner von Babylon, gegen ihre füehrende Manne und gegen ihre Wise.
36 E Schwert richtet sech gäg die, wo leer daherrsche, und si wärde unvernünftig handle. E Schwert richtet sech gäg ihri Chrieger und si wärde verschrecke.
37 E Schwert richtet sech gäg ihri Ross und gäg ihri Chriegswage und gäg die verschidene Volksgruppe i ihrere Mitti und si wärde Froue glych. E Schwert richtet sech gäg ihri Schätz und si wärde plünderet.
38 Vernichtig isch uf ihrne Gwässer und si wärde ustrochnet. Denn es isch es Land vo de Götzebilder und wäge ihrne furchterrägende Visione handle si ständig wie wahnsinnig.
39 Drum wärde d Wüschtentier bi de hüülende Tier hüüser, o Strosse wärde i ihres Huus. Si wird nie wider bewohnt werde no en Wohnort sii alli Generatione hinedure."
40 "Wie bi Sọdom und Gomọrra und de Nachberstädt wo Gott het la untergah", erklärt d Jehova, "wird keine det wohne und kein Mensch wird sich dert asiedle.
41 Gseht! Es Volk chunnt usem Norde. E grossi Volk u grossi Könige wärde sech ufmache vo de entlägschte Teil vo dr Erde här.
42 Si kämpfe mit Boge und Wurfspiess. Si si grausig und wärde kes Erbarme ha. Ihr Lärm gliicht däm tosende Meer, we si uf ihrne Ross aneitiere. Gschlosse steue si sech i Kampfformation uf gäg di, Tochter Babylon.
43 Dr König vo Babylon het d Nochricht über si ghört und är loht d Händ sinke. Ihn packt ds Graue, Schmerze wi binere Gebärde.
44 Gseht! Wi ne Löwe, wo us de uurchdring-leche Dickichte entlang vom Jordan fürechunnt, wird öpper di sichere Weideplätz überfalle, aber imene Augeblick wird i se dervoo wäglaufe lo. Und i wirde de Userwählte drüber isetze. Denn wer isch wie ich und wer wird mich usefordere? Wele Hirt cha vor mir beschtah?
45 Drum ghört dä Beschluss, dä Jehova gäg Babylon gfasst het, und was är sich gäg ds Land wo Chaldạ̈er usdänkt het: Di chliine vo de Herde wärde mit Sicherheit wäggschleppt. Är wird ihre Wohnort irewege verwüsche.
46 Bim Lärm vor Eroberig Babylons wird d Ärde bebe u unger de Völker wird Gschrei z ghöre si."