Jeremia 37 vom 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 37 vom 52
37:1 König Zedekịa, dr Sohn Josịas, agfange anstatt Kọnja, em Sohn Jọjakims, z regiere, denn König Nebukadnẹzar vo Babylon het ihn im Land Juda zum König gmacht.
2 Doch är u sini Diener u ds Volk vom Land hei nid uf d Wort Jehovas ghärt, won är dür d Prophet Jeremia het.
3 König Zedekịa het Jẹhuchal gschickt, dr Sohn Schelẹmjas, u Zephạnja, dr Sohn Maasẹjas, dr Prieschter, zum Prophet Jeremia und het ihm la säge: "Bätte bitte für uns zu unserem Gott Jehova."
4 Jeremia het sich no frei under em Volk bewegt, will me ne nonig is Gfängnis gworfe het.
5 Nun isch ds Heer vom Pharao us Ägypte ufbroche gsi, und die Chaldạ̈er wo Jerusalem belageret hei, hei Nachricht drvoo erhalte. Do zoge si vo Jerusalem ab.
6 Dann hat der Prophet Jeremia folgende Botschaft von Jehova gekriegt:
7 "Das sait Jehova, der Gott Israels: 'Seit däm Kenig vu Juda, wo äich zue mi gschickt het, um mi z befroge: "Das Heer vom Pharao, wo öich z Hilf chunnt, wird i sys Land müese Ägypte zruckkehre.
8 Und die Chaldạ̈er wärde zrügg cho, gäge die Stadt kämpfe u se ihnäh u verbrönne."
9 Das seit Jehova: "Betrüget euch nicht selbst mit den Worten: 'Die Chaldạ̈er werden ganz bestimmt von uns abziehen', denn sie werden nicht abziehen.
10 Säubscht we dir das ganze Heer vo de Chaldạ̈er wo gäg euch kämpft, schlage würdet und nume di verwundete Manne übrig blibe würde si us ihrne Zäut usecho und die Stadt verbrönne.
11 Wo ds chaldạ̈ische Heer vo Jerusalem abzoge isch gsy, wüu ds Heer vom Pharao vorgrückt het,
12 het sech Jeremia vo Jerusalem us ufe Wäg i ds Land Bẹnjamin gmacht, zum dert si Aateil unger sim Volk entgäge näh.
13 Sobald är jedoch s Bẹnjamintor erreicht, het dr Beamte packt, wo d Ufsicht über d Wach gha het – är het d Jirịja Sohn vo Schelẹmja, Sohn vo Hanạnja –, dr Prophet Jeremia u het gseit: "Du loufsch zu de Chaldạ̈ern über!"
14 Jeremia entgägnet: "Das isch nid wahr! I loufe nid zu de Chaldạ̈ern über." Aber de Jirịja het nid uf ihn ghört, sondern het ne fescht gno und het ne vor di füehrende Manne brocht.
15 Di füehrende Manne sy hässig uf Jeremia gsy. Si hei ihn gschlage und hei ihn is Sekretär Jọnathan sperrt, wo me zumene Gfängnis gmacht het.
16 Jeremia isch in Kerker cho, i di gwälte Rüüm, u isch viel Täg dert blibe.
17 Eines Tages hat ihn König Zedekịa holen und ihn heimlich i sim Palast befragt. "Gits irgend e Botschaft vo Jehova?", het er welle wüsse. "Ja!", het Jeremia gantwortet: "Du wirsch id Händ vom König vo Babylon gheie!"
18 Wiiter het d Jeremia zu König Zedekịa gseit: "Womit hani gäge di und gäge dini Diener und gäge däm Volk gsündiget, dass ihr mi is Gfängnis gworfe händ?
19 Wo sy de jitz euri Prophete, wo nech vorusgseit hei: 'De König vo Babylon wird nid gäge euch und gäg das Land vorrücke'?
20 Hör nun bitte, mein Herr und König! Lah doch bitte mis Flehe um Gunst bi dir Ghör finde! Schick mi nid zrugg is Huus vom Sekretär Jọnathans – das wär min Tod.“
21 Da het König Zedekịa dr Befähl gäh, Jeremia im Wachthof z näh. Me het ihm täglech e rundi Laib Brot us dr Bäckergass gä, bis ds Brot i dr Stadt völlig ufbruucht isch. U Jeremia isch im Wachthof bliebe.