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Hesekiel 5 vo 48

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 5 vo 48

5:1 U nun, Mönschensohn, nimm der es scharfs Schwert und benutzes wie ds Schermässer vomene Barbier. Schär di Chopf u di Bart, u nimm de e Waag für d Haar z widme u i Teile ufzteile.

2 E drittu drvo wirsch ir Stadt vrbrönne we d Täg vor Belagerig si abgloffe. De wirsch ds nächschte Drittel nä u ring um d Stadt mit em Schwärt z verhaue. U ds letschte Drittu wirsch i Wind streue u i wirde ihm mit emne zückte Schwärt hingerhärjage.

3 Nimm es paar Ströhn u wickle se i dini Gwandfaute.

4 Denn nimm no einigi meh, rüered sie is Füür und verbränne sie zu Äsche. Vo da us wird sich es Füür zum ganze Huus Israel usbreite.

5 Das seit dr Souverän Herr Jehova: 'Das isch Jerusalem. I ha d Stadt mitts unger d Völker gsetzt mit Länder ringsum.

6 Doch sie het sech gäg mini Rächts-entscheidige u Bestimmige ufglehnt u no schlächter ghandlet aus d Völker u Länder um se ume. Denn ihri Bewohner hend mini Rechtsentscheidige abglehnt und sind mini Bestimmige ned gfolgt.'

7 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Wil dir schlimmer wartet als d Völker um euch ume und weder mine Bestimmige gfolgt seid no mini Rächtsentscheidige usgfüehrt hei, sondern euch a die Rächtsentscheidige vo de Völker ringsum ghaute heit,

8 drum seit dr Souverän Herr Jehova: "I bi gäg di, o Stadt, und i säuber wirde i dire Mitti ds Urteil vollstrecke vor de Ouge vo de Völker.

9 Wäg all dine abscheuleche Praktike wirde i dir öppis mache, won i no nie ha tah u dergliich werd i o nid wieder tue.

10 Drum wärde i dire Mitti Vätere ihri Söhn ässe u d Söhn wärde ihri Vätere ässe, u i wirde a dir z Urteil vollstrecke u aues wo vo dir übrig blibt, i aui Richtige zerstreue.

11 'So wahr ich läbe!', erklärt der Souveräne Herr Jehova. 'Wils mi Heiligtum isch gsi wo du mit all dine widerliche Götze und mit all dine abscheuleche Praktike verunreinigt hesch, drum wird ig di verstosse. Mis Oug wird keis Mitleid ha und ich wird keis Mitgfühl zeige.

12 E drittu vo dir wird dür d Peschta sterbe oder i dinere Mitti verhungere. Es wyters drittu wird um di ume dür ds Schwert gheie. U z letschte Drittel wird i aune Richtige zerstreue u ihm mit emne zückte Schwärt hingerhärjage.

13 Dann wird mini Verärgerig ufhöre u mis Zorn uf sie lege, u i wirde Gnuegtuig empfinde. U wenn mis Zornusbruch z Änd isch, wärde si müesse erkenne, dass i, Jehova, gredt ha, wüu i uf usschliesslech Ergebeheit bestah.

14 I wirde di zumene verwüschtete Ort u zum Gspött unger de umliegende Völker u i de Ouge jedes Verbiziehende mache.

15 Du wirsch zum Gspött u zum Hohn wärde, zum ne warnende Byschpil u zum Graue für d Völker um di ume wen i mire Verärgerig u i mim Zorn u mit heftige Strafe ds Urteil a dir vollstrecki. I, Jehova, ha gredt.

16 Ich wirde di tödliche Pfiil vu dr Hungersnot gege äich abschüsse, um äich z vunichte. Die Pfiil, de i denn abschiesse, wäre äiri Undergang herbiifüehre. I wirde euri Hungersnot no schwer mache indem i euri Nahrigsmittelversorgig abschniide.

17 Ig wird Hunger u bösartigi wüede Tier unger öich schicke u si wärde euch d Ching beroube. Pest u Bluetvergiesse wärde unger euch hässig u i wirde es Schwert über euch bringe. I, Jehova, ha gredt.'"