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Hesekiel 24 vo 48

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hesekiel 24 vo 48

24:1 Wider hani e Botschaft vom Jehova übercho, im 9. Jahr, am 10. Tag vom 10. Monet. Si het glutet:

2 "Mönschesohn, schrib dr das Datum uf, genau dä Tag. Dä König vo Babylon het a genau däm Tag si Agriff uf Jerusalem aagfange.

3 Und verzell es Parabel über das rebellische Volk. Sag: 'Das sind die Wort des Souveränen Herr Jehova: "Setz den Kochtopf auf. Hock ihn ufs Feuer und güss Wasser ine.

 4 Leg Fleischstück inne, jedes guete Stück, Oberschenkel und Schulter. Füll ne mit de beschte Chnoche.

 5 Nimm di beste Schaf vo de Herde und schicht ds Brennholz ringsum ungerem Topf. Choch u choch d Chnoche drin.

6 "Denn der Souverän Herr Jehova seit: 'Wehe der Stadt des Blutvergiessen, dem rostigen Kochtopf, dessen Rost man nicht entfernt hat! Leer ne Stück für Stück, ohni für de Inhalt Los z rüere.

 7 Denn ihres Bluet isch in ihre. Sie hets uf de nackte Felse gosse. Sie hets nid uf d Erde usgschüttet zums mit Staub z bedecke.

 8i Um Zorn zum Rachenehme duruf zbe schwöre hani ihres Bluet uf de glänzende, nackte Felse ta damit es nid bedeckt wird.'

9 Drum seit dr Souverän Herr Jehova: 'Wehe der Stadt des Blutvergiessen! I wirde ds Houz hoch ufschichte.

10 Höuf ds Brönnholz uf u zünde ds Füür a, choch ds Fleisch gar, gniess d Brüeli ab u la d Chnoche verchöle.

11 Steu dr läärä Topf uf d Chole, drmit är sich erhitzt und sy Chupfer glüht. Sini Unreinheit wird drin wägschmelze und si Röst wird wäggfrässe.

12 Es isch zum Verzwiifle und ermüedend, wüu dä starchi Rost nid wott abgah. Wirf der rostig Topf is Füür!'

13 'Dini Unreinheit isch vo dim obszöne Verhalte cho. I ha di probiert z reinige, aber du bisch nid rein vo dinere Unreinheit worde. Du wirsch nid ine wärde bis mis zorn uf di nachelaht.

14 Ig seuber, Jehova, ha gredt. Es wird gscheh. I wirde handle ohni mi zrüggzhalte ohni dases mir leid tuet ohni beduure. Me wird ds Urteil über di rede, wo du für dis Verhalte u dini Tate verdiensch', erklärt der Souverän Herr Jehova."

15 U wider hani ä Botschaft vom Jehova übercho. Si het glutet:

16 "Mönschensohn, glich nimi dir dis Liebste miteme Schlag weg. Trauere nid, hüle nid, vergiss ke Träne.

17 Seufz i Stille u verzichte uf Truurite. Bind dr di Turban um u zieh dini Sandale aa. Bedecki nid dine Schnurbartat und iss nid das Brot, wo me dir bringt."

18 Am Morge han i zum Volk gredt u am Abe isch mini Frau gstorbe. Drum han i am Morge druf genau das gmacht, wo mir befole worde isch.

19 Ds Volk het mi gfragt: "Wosch üs nid mitteile, was das wo du da machsch, mit üs z tüe het?"

20 Ich han ene gantwortet: "Ich ha folgende Botschaft vo Jehova becho:

21 'Richten dem Huus Israel aus: "Das sagt der Souverän Herr Jehova: 'Ich wird jitz mis Heiligtum entweihe, das euer ganze Stolz isch, eues Liebschte, das wo eu as Herz gwachse isch. Euri eigete Söhn un Töchter, de ihr zrug glo hän, wäre durch ds Schwert gheie.

22 De werdeder müesse mache wasi tah ha. Dir wärdet öie Schnurbart nid bedecke u ds Brot wo me öich bringt, nid ässe.

23 Euri Turban wird uf euem Grind si und eui Sandale a eune Füess. Ihr werdet nit trurig oder brüele. Stattdesse wäre ihr in äire Vergehe dahinsieche un mitenand schtöhne.

24 Hesẹkiel isch zum Zeiche für eu worde. Dir werdet genau das mache woner gmacht het. Wenn das gschieht wärded ihr müesse erkenne dasi dr Souverän Herr Jehova bi.

25 "Und du, Mönschensohn, a däm Tag, woni ne ihri Feschtig wägnimme – ihri schöni Ursach zur Fröid, ihr Liebschte, das wo ihne as Härz gwachse isch – zäme mit ihrne Söhn u Töchtere,

26 wird es Entkommeer dir melde.

27 A däm Tag wirsch ds'Muul öffne u mitem Entkomme redä u du wirsch nüm stumm si. Du wirsch zumene Zeiche für si werde und si werde erkenne das i Jehova bi."