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5.Moses 2 vo 34

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 2 vo 34

2:1 De hei mir umtreit u si ufem Wäg vom Rote Meeres richtig Wildnis gange, wi Jehova es mir gseit het. Langi Zyt hei mir um ds Gebirge Sẹir zoge.

2 Schliesslich het Jehova zu mir gseit:

3 'Dir sit langem gnue um das Gebirge zoge. Goht itz richtig Norde.

4 Gib em Volk folgendi Aawiisig: "Ihr werdet durch das Grenzgebiet eurer Brüedere zieh, der Nachkomme Ẹsus, die in Sẹir wohnet. Si wärde sech vor euch fürchtend und dir müesst sehr vorsichtig si.

5 Lönd euch nid uf Feindseligkeite mit ihne ii, denn i wirde euch nüt vo ihrem Land gä, o nid e Fuessbreit. Das Gebirge Sẹir hani nämlech Ẹsau aus Bsitz gä.

6 gäbet ihne Gäud für aues wo dir ässet u zaut ds Wasser wo dir trinkt.

7 Denn Johva, aicha Gott, het äich bi allem, was ihr doe hän, gsegnet. Er weiss arg guet, dass ihr durch de grossi Wild gwanderet sin. 40 Jahr het euch Jehova, eu Gott, etze biigstande und es het eu a nüüt gfählt.

8 Da hei mir a üsne Brüedere zoge, dr Nachkomme Ẹsaus, wo z Sẹir wohne, verbii und hei üs vom Wäg vo dr Ạraba, vo Ẹlath und vo Ẹzjon-Gẹber fern ghaute.

Als nächschts hei mer d Richtig gänderet und ufem Wäg vo de Wildnis vom Mọab witer zoge.

9 Jehova het denn zu mir gseit: 'Lah dich nid uf Feindseligkeite oder Krieg mit Mọab ii, denn i wird dir nüt vo sim Land als Bsitz gä. I ha nämlech Ar de Nachkomme Lots als Bsitz gä.

10 – Früecher hei dert d Ẹmim, es mächtigs u zahlrichs Volk glebt. Si si so hochgwachse gsi wie d Enakịter.

11 Au d Rẹphaïmm si so aagseh worde wi d Enakịter. D Moabịter hänn si gwöhnlich Ẹmim gnennt.

12 In Sẹir hänn früecher d Horịter gwohnt, doch d Nachkomme Ẹsus enteignet und vernichtet hei und sich i ihrem Gebiet aaghockt, so wi Israel es mit em Land wird mache, wo si Bsitz isch und d Jehova ihm ganz bestimmt wird gä. –

13 Geit itz u dürequeret ds Tala Sẹred.' Auso dürequerte mir ds Tal Sẹred.

14 Vo Kạdesch-Barnẹa bis zur Durchquerig vom Talsa Sẹred si mir 38 Jahr lang ungerwägs gsi, bis di ganz Generation vo de wehrfähige Manne im Lager gstorbe isch, wi d Jehova's ne gschwore het.

15 Jhova het sini Hand gäge si erhobe, zum se usem Lager z bsitige – bis si alli tot si gsi.

16 Sobald alli wehrfähige Manne im Volk gstorbe sy,

17 het Jehova wider mit mir gredt und gseit:

18 'Du ziesch hüt dürs Gebiet vo Mọab, das heisst Ar.

19 Lah d'Ammonịter i rueh we i ihri nöchi chunsch, u provoziere se nid. Du wirsch nüt vo ihrem Land aus Bsitz becho wüu ig has dr Nachkomme Lots aus Bsitz gä.

20 O das Gebiet gilt als ds Land vor Rẹphaim. – D Rẹphaïm hei früecher dert gläbt und d'Ammonịter hei si gwöhnlech Samsụmmim gnennt.

21 Si si es so mächtigs, zahlrichs u hochgwachsnigs Volk gsi wi d Enakịter, doch Jehova het se vernichtet, sodass d'Ammonịter se hei chönne verdränge und sech i ihrem Gebiet hei chönne aasidle.

22 S'Gliiche het er für d'Nachkomme gmacht Ẹsaus, wo jetzt in Sẹir wohned. Är het d'Horịter vernichtet, sodass d'Nachkomme Ẹsus ihre Bsitz hend chönne übernäh. Si wohne bis hüt i ihrem Gebiet.

23 Die Ạwim hei in Siedlige i dr Gägend vo Gạsa gläbt, bis d Kạphtorim, wo us Kạphtora si cho, si hei vernichtet und sech i ihrem Gebiet niederlah. –

24 Machet öich uf u durequeret ds Ạrnontal. I ha dr Amorịter Sịhon, dr König vo Hẹschbon, i üchi Hand gä. Fangt also aa, sys Land i Bsitz z näh. Füehrt Krieg gegen ihn.

25 Vo hütt a wird i aui Völker ungerem Himmu wo ghöre was vo euch berichtet wird, i Angst u Schrecke versetze. Si wärde euretwäge beunruhigt sy und zittere.'

26 Denn hani us dr Wildnis gschickt Kẹdemoth Boten mit folgende friedliche Wort zu König Sịhon von Hẹschbon:

27 'La mi dür dis Land zieh. I wirde uf dr Strass blibe u weder nach links abbiege.

28 I wirde nume ds ässe wo du mir verchoufsch, u o fürs wasser wirdi zahle. Nume lah mi zfuess durezieh

29 – das hei mir o d Nachkomme Ẹsaus, wo z Sẹir wohne, u d Moabịter wo z Ar wohne erloubt. Ig möcht uf di angeri Site vom Jordan i ds Land, wo Jehova, üse Gott, üs git.'

30 Doch König Sịhon von Hẹschbon het üs nid la durezieh, denn Jehova, di Gott, het zueglah, daser eigensinnig und hartherzig worde isch, um ihn i dini Hand z'gäh, wies jetz au isch cho.

31 Druf het Jehova zu mir gseit: 'Ich han scho agfange dir Sịhon und sis Land uszlieferä. Mach di dra sis Land i Bsitz z näh.'

32 Als Sịhon mit allne sine Lüüt uusgrückt het zum bi Jạhaz gäge üs z kämpfe,

33 git Jehova, üse Gott, ihn i eusi Hand, sodass mir ihn, sini Söhn u sis ganze Volk bsiegt hei.

34 Mir hei damals alli sini Städt eroberet u hei räschtlos jedi Stadt – Männer, Froue u Ching vernichtet. Mir hei niemer am Läbe gloh.

35 Nume ds Vieh hei mir für üs aus Plünderguet zäme gno mit dr Büt us de Städt, wo mir hei iignoh.

36 Vo Ạroër, wo am Rand vom Ạrnontal ligt, u dr Stadt, wo im Tal isch, bis uf Gịlead isch ke Stadt für üs uneinähmbar gsy. Jehova, üse Gott, het si aui i üsi Hand gä.

37 Nume am Land vo de Ammonịter hesch di nid gnöcheret, em ganze Jạbboktala u de Städt vom Bärgland, o nid aune angere Orte, d Jehova, üse Gott, dir het verbote.