4.Moses 22 vo 36
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 301
4.Moses 22 vo 36
22:1 Dänn sy d Israelite wägzoge u hei i dä Wüeschtebene Mọabs – vom Jẹricho us uf dr angere Site vom Jordan glageret.
2 Bạlak, dr Sohn vo Zịppor, het gseh, was Israel mit de Amorịter gmacht het,
3 und Mọab het grossi Angst vor em Volk übercho, wills so viel gsi sind, ja Mọab het vor de Israelite grauet.
4 Da het dr Mọab zu de Ältiste vo Mịdian gseit: "Jitz wird di ganz Mängi hie alles um üs ume verschlinge, wie es Stier ds Gras uf dr Weid verschlingt."
Zu dä Zyt isch Bạlak gsi, dä Sohn Zịppors, König vo Mọab.
5 Er het Bote zu Bịleam gschickt, em Sohn Bẹors, nach Pẹors, wo am Fluss i sim Heimatland liit zum ihn hole. Är het ihm la säge: "Hier isch es Volk, wo us Ägypte cho isch. Es het sich über ds ganze Land usgbreitet und direkt vor mir lageret.
6 Bitte chum u verflueche die Lüt für mi. Si si stärcher aus ig. Vilech chani se bsiege u usem Land vertribe. Denn i weiss genau: Wenn dü seisch, der isch gsegnet, un wenn dü vufluechsch, der isch vufluecht.
7 Di Älteschte vo Mọab und Mịdian reschte när mit em Wahrsagerlohn zu Bịleamh und hei ihm Bạlacks Botschaft überbracht.
8 Da hed er si gforderet: "Bliibt über Nacht hier. I gibe eu de Bscheid was Jehova mir seit." Auso bliebe die füehrende Männer vo Mọab bi Bịleam.
9 Gott isch denn zu Bịleam cho u het gfragt: "Wer si d Männer bi dir?"
10 Bịleam het em wahre Gott gantwortet: "Bạlak, der Sohn von Zịppor, der König von Mọab, het mir e Nachricht gschickt. Er seit:
11 'Ds Volk wo us Ägypte chunnt, het sech über ds ganze Land usgbreitet. Chum itz u verfluechet se für mi. Vilech chani gäge si kämpfe und si vertrybe.''"
12 Gott aber het zu Bịleam gseit: "Gang nid mit ihne. Darfsch ds Volk nid verflueche denn es isch gsägnet."
13 Am Morge isch Bịleam ufgstande und het zu Bạlaks Männer gseit: "Göhnd wieder i eues Land. Jehova erlaubt mir nid mit euch z gah"
14 Da hei di füehrende Männer vo Mọab zu Bạlak zrügg gchert und gseit: "Bịleam het nid mit üs wöue cho."
15 Bạlak het jedoch no einisch füehrendi Männer häre gschickt – no meh u no agsehener aus vorhär.
16 Si sy zum Bịleam cho u hei zu ihm gseit: "Bạlak, dr Sohn vo Zịppor, het gseit: 'Lah di bitte düre nüüt dra hindere, zu mir zcho,
17 de ig wird di rich belohnä u aues machä wo du mir seisch. Auso chum bitte u verfluechä das Volk für mi.'"
18 Doch Bịleam het Bạlaks Diener gantwortet: "Au wenn Bạlak mir sys Huus voll Silber und Gold gä würd, chönnti nüt gäge Befähl vo mim Gott Jehova tue – weder öppis chlises no öppis grossi.
19 Aber blybt bitte o ihr über Nacht hier. Wet gseh was Jehova mir no seit."
20 Gott isch denn ir Nacht zu Bịleam cho und het zue ihm gseit: "Wenn die Männer cho sind zum dich hole, gang mit ihne. Aber du darfsch nume das sege woni dir säge".
21 Da isch Bịleam am Morge ufgstande, het sy Eselin gsattlet u isch mit de füehrende Männer vo Mọab mit gange.
22 Doch Gottes Zorn het ufgflammt wüu är isch gange, und Jehovas Ängel het sich uf em Wäg entgäge gstellt. Bịleam drno ritt uf sinere Eselin und zwöi vo syne Diener hend en begleitet.
23 Wo d Eselin dr Engel Jehovas mit zücktem Schwert ir Hand uf em Wäg het gstah, het si uf ds Fäud probiert. Doch Bịleam het se afa schlah um si wider ufe Wäg z länke.
24 Jehovas Ängel het sich denn uf e schmale Wäg zwüsche zwöi Wygärte gstellt, wo uf beidne Siite vo Steinmuure begränzt gsi isch.
25 Wo d Eselin de Engel Jehovas gseh het, het sie sich ad Wand druckt und quetschti Bịleams Fuess iigschlage. Da het Bịleam sie wieder gschlage.
26 Jehovas Engel isch jetzt wieder verbi gange und het sich an engi Stell gstellt, wo me nid het chönne nach rächts oder links uswiiche.
27 Wo d Eselin de Engel Jehovas gseh het, het sie sich under Bịleam ane gleit. Bịleam isch hässig worde und het d Eselin immer wieder mit sim Stab gschlage.
28 Schliesslich het d Jehova d Eselin laa. Si het zum Bịleam gseit: "Was han ich dir do, dass du mich jetzt drü Mal gschlage hesch?"
29 "Wöu du mi hie zum Narre machsch", het dr Bịleam der Eselin gantwortet. "Hätt I nume e Schwert i dr Hand, i würd di töte!"
30 Da het d Eselin zu Bịleam gseit: "I bi doch dini Eselin, wo du dis Läbe lang bis hüt gritte bisch. Bini jemals so mit dir umgange?" "Nei!", het er zur Antwort geh.
31 Jehova het Bịleam denn d Auge göffnet, sodass er Jehovas Ängel mit zücktem Schwert ir Hand uf em Wäg isch gstande. Sofort het är sich töif verbütet u isch mit em Gsicht zum Bode nieder gworfe.
32 Jehovas Engel het zu ihm gseit: "Warum hesch du dini Eselin itz drü mal gschlage? Bi säuber cho zum mi dr entgägezstelle, denn du bisch ufemene Wäg wo gäg mi Wille isch.
33 D Eselin het mi gseh u versuecht, mir itz drü mau uszweiche. Agno, sie heig das nid ta! De hetti di itz scho tötet, sie aber würd no läbe."
34 Bịleam het zu Jehovas Engel gseit: "Ich ha gsündet. Ig ha nid gwüsst, dasses bisch wo sech mir ufem Wäg entgägegstellt het. Wenn das ganze itz i dine Ouge schlächt isch chehri um."
35 Jehovas Engel het jedoch zu Bịleam gseit: "Gang mit den Männer. Darfsch aber nume das sege woni dir sege" Da isch Bịleam mit Bạlaks füehrende Männer witer gange.
36 Als Bạlak het ghört, dass Bịleam isch cho, isch er ihm sofort bis zu de moabịtische Stadt entgäge gange, wo im Gränzgebiet am Ufer vom Ạrnon ligt.
37 Bạlak het zu Bịleam gseit: "I ha di doch la rüefe! Werum bisch nid cho? Hesch dänkt i chönt di nid rich belohnä?"
38 "Jetzt bin ich ja hier", hät Bịleam Bạlak zur Antwort geh. "Aber werd ich eifach irgendöppis dörfe sege? I cha nume das sege wo Gott mir is Muul leit."
39 Da isch Bịleam mit Bạlak nach Kịrjath-Hụzoth gange.
40 Bạlak het Rinder gschlachtet u Schoof het e Teil dervo a Bịleam gschickt u di füehrende Manne, wo bi ihm si gsy.
41 Am Morge het Bạlak denn Bịleam mit nach Bạmoth-Baal ufe gno, woner s ganze Volk het chönne gseh.