1.Thessalonicher 2 vo 5
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Thessalonicher 2 vo 5
2:1 Brüedere, wi ihr bestimmed sälber wüssed, isch üses Bsuech bi eu nid ergebnislos gsi.
2 Denn obwohl mir, wie ihr ja wüssed, zersch litte und in Philipp unverschämt behandlet worde sind, hämmer mithilf vu üsem Gott d Muet uuf, eu trotz heftigem Widerstand vu dr guete Botschaft Gottes z verzelle.
3 Denn d ermahnig wo mer gäbed entspringt nid irgend emene irrtum oder irgendwelche unreinheit und het nüt mit betrug ztue.
4 Vielmeh het Gott üs für geignet ghalte, üs di gueti Botschaft azvertraue, und drum rede mir, aber nid um Mensche z'gfalle, sondern Gott wo üsi Herz prüeft.
5 Dir wüsset ja das mir niemols schmeichlerischi Wort bruucht händ oder us Habgier e bestimmte Aaschiin händ welle erwecke. Gott isch Züüg!
6 Mir si o nid druf us gsy, vo Mensche geehrt z wärde, weder vo euch no vo angerne, obwou mir aus Apostel Christi e finanzielli Last chönnt sy.
7 Im Gägeteil wo mir bi eu gsi si simmer sanft wiene stillendi Mueter worde wo liebevoll für ihri Chind sorgt.
8 Do ma also innigi Liebi zue äich hän, sin ma entschlosse gsi, äich nit nur a dr guete Botschaft Gottes z teilha, sundern au a unsem eigene Läbä so lieb sin ihr uns worde.
9 Brüetsch, dir erinneret euch bestimmt a üsi harti Arbeit u üssi Asträngige. Wommer eu di gueti Botschaft Gottes predigt hän, hän mir Dag u Nacht gschaffet, um keini vo euch e finanzielli Lascht z si.
10 Ihr sin Züge, au Gott isch es wie loyal und grächt u tadellos mir uns gegenüber euch, de Gläubige, verhalte hän.
11 Dir wüsse nume z guet, dass mir Nech wie e Vater sini Ching fortgsetzt ermahnt u tröschtet u euch zuegredet hei,
12 dmit ihr witer so läbt, we`s Gottes würdig isch, wo äich zu sinem Kenigrich un zue sinere Herrlichkeit brueft.
13 Ja, drum danked mir Gott ou ständig. Denn als ihr Gottes Wort vu uns ghärt hän, hän ihr's nit als des Wort vu Mensche agnumme, sundern als des, was`s würklich isch, als des Wort Gottes, des au in äich, d Gläubige, würksam isch.
14 Breda, ihr hän äich a de Vusammlige Gottes in Judä, de mit Chrischtus Jesus vbunde sin, ä Bispiil gnumme, denn ihr hän vu äire eigene Landslüt glich vugäbe we au sie vu d Jude.
15 Des hän sogar d Herrn Jesus un d Prophete umbrocht un uns vufolgt. Üsserdem gfalle sie Gott nit, sundern sie handle gege d Intresse vu alle Mensche,
16 we si probiere üs dra z hindere, mit Lüt vo de andere Völker z rede, damit die grettet werde. So macheds d Mass vo ihrne Sinde immer wieder voll. Doch sy Zorn isch schliesslech über si cho.
17 Brüedere, wo mir vo euch trennt si gsi – nume für churzi Zyt u nume körperlech, nid aber im Härze –, hei mir jedi Asträngig ungerno, Öich persönlech z gseh, wüu mir üs so när hei gsy.
18 Deswäge hämmer zue äich wele cho, ja i, Paulus, has nid numme eimol, sondern zweimol versuecht, aber dr Satan het üs dr Wäg versperrt.
19 Denn was isch üsi Hoffnig odr Fröid odr Krone, wo mir juble vor üsem Herrn Jesus bi sinere Gägewart? Sin nit ihr's?
20 Ganz bestimmt sind ihr üsi Herrlichkeit und Freud.