1.Samuel 14 vo 31
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Samuel 14 vo 31
14:1 Eines Tages het der Jọnathan gseit, der Sohn Sauls, zu sim Waffeträger: "Chum, mir gö uf die ander Site zum Vorposte vode Philịster!" Sym Vater het är allerdings nüt dervo verzellt.
2 Saul het sich am Rand vom Gịbeab ufghört, ungerem Granatapfelbaum in Mịgron, u öppe 600 Ma si bi ihm gsi.
3 (Ahịja, Sohn vo Ạhitub, Brüeder vo Ịchabod, Sohn vo Pịnähas,f Sohn vo Ẹli, em Priester Jehovas in Sịlo, het das Ẹphod troffe.) Keine het gwüsst, dass Jọnathan weggange isch.
4 Zwüsche de Übergäng wo Jọnathan probiert het zum de Vorposchte vo de Philịschter z'erreiche, isch e Felsspitze zur einte Site gläge und eini zur andere Siite: Die eint het Bọzez und di ander Sẹne gheisse.
5 Der eint Felse isch wie e Süle im Norde gegenüber vo Mịchmas gstande, dr anger im Süde gägenüber vo Gẹba.
6 Jọnathan het zu sim Waffeträger gseit: "Chum, lass uns zum Vorposte vo dene unbeschnittene Männer übergah. Vilicht wird Jehova für uns in Aktion träte, denn nüt cha Jehova dran hine z rette – öb durch vili oder dur wenigi".
7 Sis Waffeträger het erwideret: "Du, wozu Dich dis Herz drängt. Nimm dä Wäg wod wosch, u i folge dir, wohi di dis Herz o füehrt."
8 Jọnathan het ihm erklärt: "Wir gönd übere und zeiged üs de Männer.
9 Wenn si rüefe: 'Blibt stöh bis mer bi öich sind!', de blibe mer stöh wo mer si und göh nid zu ihne ufe.
10 Aber we si rüefe: 'Chunnt hoch zu üs!', de gö mer ufe, denn Jehova wird se i eusi Hand gä. Das wird für üs ds Zeiche si.'
11 Druf zeiget sich die beide em Vorposte vo de Philịster. "Sieh mal eine ah!", hei d Philịster gseit. "Da chöme d Hebräer us ihrne Löcher wo si sech versteckt hei."
12 Der Vorposten hat Jọnathan gefordert und seine Waffeträger use: "Los, kommt hoch zu uns! Mir werde's euch scho zeige!" Sofort befahl Jọnathan sim Waffeträger: "Mir noche, denn Jehova wird sie id Hand Israels geh."
13 Uf allne vier kleterti Jọnathan duruf, gfolgt vo sim Waffeträger. Dr Jọnathan het d Philịster nieder gschlage, und sy Waffeträger hinger ihm het ne dr Todesstoss versetzt.
14 Bi ihrem erschte Aagriff hei d Jọnathan und sis Waffeträger öppe 20 Maa ufere churze Strecki tötet.
15 Überall het sech Schrecke us breitet – unger de Soldate vom Vorpost, im Feldlager und sogar unger de Stosstrupps. D Erde bebte und Gott het Schrecke usglöst.
16 Sauls Wache in Gịbear im Stammesgebiet vo Bẹnjamin hei gseh, wi sich das Chaos i alli Richtige usbreitet het.
17 "Zählt bitte düre und stellt fest, wer fehlt", het der Saul sini Lüt ufgforderet. Bim Durchzelle het sich use gstellt, dass der Jọnathan und sy Waffeträger nid da si gsi.
18 Da het de Saul zu Ahịja: "Bring d Bundeslade vom wahre Gott her!" (D Israelite händ zu dere Ziit nämlich d Bundeslade vom wahre Gott bi sich gha.)
19 Während em Saul mit em Prieschter gredt het, isch das Chaos im Philịsterlager immer grösser worde. Da befahl er em Prieschter: "Halt! Mach nid witer."
20 Saul u aui sini Lüt hei sech itz zum Kampf gsammlet. Wo si loszogä hei si fest gsteut, dass d'Philịster mit ihrne Schwerter gägenand kämpft hei und es heillos durenand gherrscht het.
21 U d Hebräer, wo sech uf d Siite vor Philịschter gschlage hei und mit ihne ids Lager zoge si, si wider zu de Israelite unger Saul u Jọnathan überegloffe. 22 Alli Manne Israels wo sich im Bärgland vo Ẹphraim versteckt hei, erfahre vor Flucht vor Philịster, und o si hei sech dr Schlacht aagschlosse und hei d Verfougig ufgnoh.
23 An däm Tag het d Jehova Israel gretet, u d Schlacht tobte bis nach Bet-Ạwen.
24 Doch d Manne Israels sy a däm Tag i schwerer Bedrängnis gsy, wüu dr Saul ds Volk unger folgende Eid gstellt het: "Verflucht isch dä Maa, wo irgendöppis isst, bevors Abe wird u bevor i mi a myne Finde grächt ha!" Auso iss niemer irgendöppis.
25 Aui hei de Waud erreicht u ufem Bode dert isch überau Honig gsi.
26 Wo si i Waud cho si hei si dr Honig tribe, aber us Angscht vorem Eid het sech niemer traut z'ässe.
27 Jọnathan het jedoch nid ghört, wie si Vater s Volk under Eid gstellt het. Also het är der Schtab, won är in der Hand ghebt het, us u het d Spitze ine Honigwabet taucht. Sobald är syni Hand zum Muul füert het, hei sy Ouge glüchtet.
28 Da het öpper gseit: "Dy Vater het ds Volk usdrücklich unger Eid gstellt und gseit: 'Verfluecht isch dä Maa, wo hüt irgendöppis isst!' Deswege sy d'Lüt so erschöpft."
29 Doch Jọnathan erwideret: "Min Vater hat das Land in grosser Schwierigkeite gebracht. Gseht wie mini Ouge lüchtet, nume welli das chli Honig gässe ha.
30 Wieviu besser wär's gsi, we d Manne unghinderet vo de Bütte hätte gässe, wo se bi ihrne Fäinde vorfunge hei! De wär d Niederlag vor Philịster no viu grösser gsi."
31 D Männer hei de Philịstärn a däm Tag vo Mịchmas gmacht bis Ạjalonb e vernichtendi Niederlag u si de sehr erschöpft gsi.
32 Drum hei si gierig über d'Büt här g'flachtet, Schof, Rinder u Chälber direkt ufem Bode gschlachtet u hei ds Fleisch mitem Bluet gässe.
33 Me het Saul brichtet: "Sieh nur! D Lüt sind gäge Jehova! Si ässä ds Fleisch mit däm Bluet!" Da het er gseit: "Ihr heit öich untreu verhalte! Wälzt sofort e grosse Schtei här."
34 Saul befahl denn: "Goht unter d'Lüt und seit ihne: 'Jede söll sin Stier oder si Schof härbringe, hie schlachte und när ässe. Ässt nid ds Fleisch mitm Bluet, denn das isch e Sünde gäge Jehova.'" I dere Nacht het jede si Stier gno und het ne dert gschlachtet.
35 Saul het jetzt Jehova en Altar baut. Es isch der erscht Altar gsi, won er für Jehova errichtet het.
36 Spöter het dr Saul gseit: "Chömet, mir verfolge d Philịschter ir Nacht und plündere se bis zum Morgegraue us! Kein einzige soll überleben." D Lüt erwideret: "Du, was immer i dine Ouge richtig isch." Druf het der Prieschter gseit: "Lasst uns hier vor den wahre Gott träten."
37 Saul befrogt Gott: "Söll ich die Philịster verfolgen? Wirsch sie id Hand Israels geh?" Doch Gott het ihm an däm Tag nid gantwortet.
38 Da het dr Saul gseit: "Alli Afüererer, zu mir! Findet use, weli Sünde hüt begange isch.
39 Denn so wahr Jehova, der Retter Israels, lebt: Der Schuldige muss stärben – selbst wenn es mein Sohn Jọnathan wär!" Doch alli schwiege.
40 Denn befahl er allne Israelite: "Ihr werdet uf dr einte Siite stah und min Sohn Jọnathan und ich uf dr andere Siite." Druf hei d Lüt gseit: "Du, was immer i dine Ouge richtig isch."
41 Dr Saul het itz zu Jehova gseit: "O Gott Israels, antwort dur d Tummịm!" Da si Jọnathan u dr Saul usegriffe worde, u ds Volk isch straffrei usgange.
42 De het dr Saul gseit: "Lasst ds Losj zwüsche mir und mim Sohn Jọnathan entscheide." Da isch es uf Jọnathan gfalle.
43 Saul het ne gfragt: "Was hesch gmacht? Sägs mer." "I ha nume vo dr Spitze vo mim Stabs chli Honig gässe", het der Jọnathan gantwortet. "Hie bin i – parat z stärbe!"
44 Druf erwideret Saul: "Gott sölls mir dopplet zruggzahle, we dä nid stirbsch, Jọnathan!"
45 Aber d Lüt hei zum Saul gseit: "Jọnathan söll stärbe? Er, wo für Israel dä grossi Sieg errunge het? Das isch undenkbar! So wahr Jehova läbt: Ihm söll keis Haar krümt werde, denn was er hüt ta het, het er mit Gott ta." So befreiti s Volk Jọnathan u är het nid müesse sterbe.
46 Nähr het dr Saul d Verfougig vor Philịschter ufgä u si hei sich i ihres Gebiet zrügg zoge.
47 Saul het d Königsherrschaft über Israel gfeschtigt und het gege alli sini Gegna ringsum kämpft: gege d Moabịter, d'Ammonịter, d' Edomịter, d'Könige vo Zọbar und d'Philịster. Wohär o isch är gsy – är het gseid.
48 Tapfer het bekämpft und het er d Amalekịter bseit und Israel us dr Hand vo dene, wo s usplünderet hei.
49 Sauls Söhn sind Jọnathan, Jịschwi und Malkischụa gsi. O het er zwöi Töchter gha: Di elteri het Mẹrabv und di jüngeri Mịchal gheisse.
50 Seini Frou het Ahinọam u isch d Tochter vo Ahimạaz gsi, u si Heerführer isch Ạbner, Sohn vom Ner, Saul Unkle.
51 Sauls Vater het Kischy u Ạbner Vater Nerz isch dr Sohn vo Ạbiël gsy.
52 Während dr ganz Zyt Sauls het's heftigi Chriege gäge d Philịschter gä, u är het jede schtarke gholt, muetige Maa, won er gseh het, i sy Häär.