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1.Moses 32 vo 50

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Moses 32 vo 50

32:1 Jakob de wyter zoge und es hei ihm Engel Gottes begägnet.

2 Sobald Jakob sy gseh, het är gseit: "Das isch d Lager Gottes!" Drum het är de Ort Mahanạjima gnennt.

3 Jakob gschickt Bote vor sich här zu sim Brüeder Ẹsau is Land Sẹir, i ds Gebiet vo Ẹdom.

4 Er het ne ufghängt: "Richtet mim Herrn Ẹsau us: 'Din Diener Jakob laht dir säge: "Ich ha bis jetzt langi Ziit bi Lạban glebt.

5 Nun bsitz i Schtiere, Esel u Schoof sowie Diener u Dienerinne. I schick dr, minem Herr, die Nachricht, damit du mir dini Gunst schenksch.

6 Nach einige Ziit si d Bote z Jakob zrugg cho und hei gseit "Mir si bi dim Brüeder Ẹsau gsi. Er chunnt dr jetzt mit 400 Männer entgäge."

7 Do het sehr Jakob verschrocke und het Angst übercho. Är het d Lüt teilt wo bi ihm si gsi, sowie d Chlyyviehherde, d Rinder u d Kamele i zwöi Lager uf.

8 Er het gseit: "Wenn Ẹsau das einte Lager agrifft, kann das andere fliehen."

9 Jakob bätet de: "O Gott meines Vater Abraham und Gott meines Vater Isaak, o Jehova, du hesch zu mir gseit: 'Kehr i dis Land und zu dine Verwandte zrugg und i wird dir guets tue.‘

10 I ha all di loyali Liebi u Treui wo du mir, dim Diener, zeigt hesch, nid verdient. Won i dr Jordan überqueret ha, ha i nume mi Stab gha u bi i zwöi Lager worde.

11 Ig bitte di, rette mi us dr Hand vo mim Brüeder Ẹsau. Ig ha Angst vor ihm – das er chunt und mi agriift und o d Müettere mit ihrne Ching.

12 Du häsch gseit: 'I wird dir ganz bestimmt Guets tue, und i lah dini Nachkomme wie d Sandkörner am Meer wärde, wo's so viu git, dass me se nid cha zeue.

13 Jakob het dert d Nacht verbracht. De het är öppis vo sim Bsitz aus Gschänk für si Brüetsch gno Ẹsau:

14 200 geiss, 20 geissböck, 200 schaf, 20 schafböck,

15 30 Kamel, wo ihri Junge gsäut hei, 40 Chüeh, 10 Schtiere, 20 Eselinne u 10 usgwachseni Eselhengscht.

16 Är het sy Diener e Herde nach dr angere übergä u het zu ihne gseit: "Zieht vor mir übere u lat zwüsche de Herde aube ä Abschtand."

17 Usserdem wies er de ersti ah: "Faus der min Brüeder Ẹsau begägnet und dich fragt: 'Zu wem ghörsch du? Wo ane geisch du? Wem ghöre d Tier da vor dir?',

18 antworten ihm: 'Di Diener Jakob. Si si es Gschänkli für mi Herr Ẹsau. Und Jakob selber chunt hinder eus.'"

19 Au em zwöite Diener, em dritte und de andere Diener, wo de Herde gfolgt hei, het Jakob d Aawiisig gä: "Säget das zu Ẹsau, wenn ihr uf ihn treffed.

20 Seit ihm ou: 'Din Diener Jakob isch hinger üs.„" Jakob het nämlech bi sech dänkt "Weni ihm es Gschänkli voruusschicke und ne dadurch friedlech stimme, wird er mi när weni ne säuber gseh, vilicht fründlech empfange."

21 So hei d Diener mit em Gschänk vor ihm zoge, während är d Nacht im Lager vrbrocht het.

22 Schpeter ir Nacht isch är ufgschtange, het syni beide Froue gno, syni beide Dienerinne u sini elf Söhn u het d Furt vom Jạbok dürqueret.

23 Er het se gno und übere Fluss bracht. O aues woner süsch bsesse het het er übere bracht.

24 Schliesslich isch de Jakob elei zrugg blibe. Do het e Maa mit ihm agfange z ringe bis es hell worde isch.

25 Wo är gmerkt het, dass är sich gäg Jakob nid het chönne behaupte, het är Jakobs Hüftglänk berührt, und es isch während em Kampf usgränkt worde.

26 Druf heter gseit: "Lass mi ga, denn der Morge dämmert." Jakob erwideret: "Ich lah di ersch ga, we mi sägnisch."

27 "Wie isch di Name?", het der Maa welle wüsse. "Jakob", het er gantwortet.

28 Do het dr Maa gsait: "Dü sollsch nit me Jakob heisse, sundern Israel, denn dü hesch mit Gott un mit Mensche kämpft un di letschtlich behauptet."

29 Jakob het sech etze erkundet: "Säg mir bitte dein Name." Doch der Maa entgägnet: "Warum wosch du mi Name wüsse?" Druf hed er ne dert gsägnet.

30 Drum het Jakob de Ort Pẹniëla gheisse, denn er het gseit: "I ha Gott vo Agsicht zu Agsicht gseh, und trotzdem bini am Läbe blibe."

31 D Sunne isch über ihm ufgange, won är a Pẹnuël verbii cho isch, doch wäg syre Hüft het är ghänkt.

32 Drum isches bi de Söhn Israels bis hüt nid üblich, d Sehne am Oberschenkel z ässe wo am Hüftglänk isch. Dä Maa hät nämlich Jakobs Hüftglänk a däre Säne berüert.