GTranslate Wähle deine Sprache

Prediger 8 vo 12

von Rico Loosli 6934 Bioggio
Zugriffe: 420

 

Prediger 8 vo 12

8:1 Wär glich däm Wiise? Wär kennt d Lösig vomne Problem? D Wisheit vomne Mensch laht sis Gsicht strahle und sini strenge Züg weicher werde.

2 I säge: "Befouge d Befehl vom König us Achtung vor em Eid gägenüber Gott.

3 Entfernt dich nicht hassig aus seiner Gegewart. Bezieh nicht Stellung für was schlechtes. Er kann ja schliesslich tun was immer ihm gefallt,

4 denn der König het ds letschte Wort. Wär cha zu ihm säge: 'Was tuesch du da?'?"

5 Wer sech a ds Gebot hebt wird ke Schade erliide, u ds wiise Härz wird di richtigi Zyt u Vorgehenswiis kenne.

6 Für jedi Aglägeheit gits es Zytli und Vorgehenswiis, denn Problem gits unter de Mensche meh als gnueg.

7 Da weiss keiner was wird passiere, wer chan ihm da sege wies wird?

8 So we ke Mönsch Macht übere Geischt het oder dr Geischt cha zrügghebe, so het o ke Macht über e Tag vom Tod. So wi niemer währendemne Chrieg freigstellt wird, wird o ds Böse die nid entcho lah, wos triibe.

9 Au das hani gseh u mis Herz het sech uf jedi Tätigkeit unger der Sunne grichtet. I dere ganze Zyt het der Mönsch über de Mönsch zu däm Schade gherrscht.

10 U i ha gseh wie die Böse si begrabe worde, die wo am heilige Ort ii- u usgange, doch scho gli si i der Stadt vergässe gsi, wo si so ghandlet hei. Ou das isch Sinnlosigkeit.

11 Wills Urteil über e schlächti Tat nid schnäll vollstreckt wird, füehlt sech ds Härz vo de Mönsche ermuetigt, Schlächts z'tue.

12 Wenn e Sünder o 100 Mal Schlächts tuet und dennoch lang läbt, so weiss i doch, dass es mit de Gottesfürchtige guet usgoh wird, wöu si Ehrfurcht vor em wahre Gott hei.

13 Mit em Böse wird's aber nid guet usgah, no wird är sini Täg verlängerere wo wie e Schatte sy wüu är keni Gottesfurcht het.

14 Es git öbis frustrierends, wo uf dr Ärde gschieht: Da sy grächti Mönsche, mit dene me umgoht, als hätte si schlächt ghandlet, u schlächti Mönsche, mit dene me umgoht, aus hätte si grächt ghandlet. I säge: Ou das isch Sinnlosigkeit.

15 Drum empfili aune, sech z fröie. Es git für de Mönsche nämlech nüt bessers unger der Sunne aus z'trinke u sech z'freue. Das söll en bi sinere harte Arbet begleite während sinere Läbensstäg, wo de wahri Gott ihm under d Sunne git.

16 I ha mis Herz druf grichtet, mir Wisheit azlege u aues Tue u Tribe uf der Ärde z gseh – nid emau Schlaf gönnt i mir, weder bi Tag no bi Nacht.

17 Denn han i über das ganze Werk vum wahre Gott nahdänkt und mir isch klar worde, dass d Mensche nöd chönd verstah, was unter de Sunne gschieht. So sehr sech d mönsche o bemüehe, si chöis nid verstah. Säubscht we si behaupte si sige wiis gnueg es z erkenne chöi sies nid würklech verstah.