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Offebarig 1 vo 22

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Offebarig 1 vo 22

OFFEBARIG A JOHANNES

1 E Offebarig vom Jesus Christus, wo Gott ihm gäh het, um sin Sklave z zeige, was in Churzem söll gscheh. Er het sin Engel schickt und dur ihn teilt ers in Zeiche sim Sklave Johạnes mit.

2 Dä het d Wort Gottes bezügt und s Zügnis vom Jesus Christus, ja alles was er gseh het.

3 Glücklech isch dä, wo lut list u aui wo d Wort vo dere Prophezeig ghöre u sech a das halte wo drin steit, wöu di feschtgleiti Zyt isch nöch.

4 Johạnes a die siebe Versammlige ir Provinz Asie: I wünsche euch unverdienti Güte u Friede vo "däm, dä isch u dä isch gsi", u vo de siebe Geischter vor sim Thron

5 u vom Jesus Christus, em "Treue Züg", em "Erstgeborene vo de Tote" u em "Herrscher über d Könige vor Erde". Ihm, wo is liebt u wo üs dür sys eigete Bluet vo üsne Sinde befreit het –

6 är het üs zu Könige gmacht, zum Prieschter für sy Gott u Vater –, ja ihm gebührt für immer d Herrlichkeit u d Macht! Amen.

7 Gseht nume! Är chunt mit de Wulche u jedes Oug wird ne gseh, o die wo ne hei dürstet. Und alli Stamm der Erde werde sech sytwäge truurig a d Bruscht schlah. Ja, amen.

8 "Ich bin das Ạlpha und das Ọmega", seit Jehova Gott, "dä isch u dä isch gsi u dä chunnt, der Allmächtigi".

9 Ig, Johạnes, üche Brüeder, wo zäme mit öich a Schwierigkeite, am Königricht und am Usharre teilhet mit Jesus, i bi uf dr Insle Pạtmos gsi, wüu i über Gott gredt ha und für Jesus aus Züg usgseit ha.

10 Dür Inspiration hani mi denn am Tag vom Herr befunde u ha hinger mir e chräftigi Stimm ghört wie die einte Tumpet.

11 Sie het gseit: "Schrib das wod gsehsch, i ne Buechrolle, u schickse d siebe Versammlige i Ẹphesus, Smỵrna, Pẹgamon, Thyatịra, Sạrdes, Philadẹlphia und Laodicẹa."

12i I ha mi umdräit, wüu i ha wöue gseh, wär mit mir schwätzt, u da hani sibä goldigi Lüchter gseh

13 u ir Mitti vor Lüüchter öpper we ne Mönschesohn, bekleidet mit emene Gwand, wo bis zu de Füess längt, u mitere goldige Schärpe um d Bruscht.

14 Si Kopf un si Hoor ware so wiss we wissi Wulle we Schnee, un sini Auge ware we ne Flamme.

15 Sini Füess hei usgsäh wi reins Chupfer, we's im Ofe glüetet het, u sini Schtimm isch wi ds Ruusche vo Wassermasse gsy.

16 In syre rächte Hand het är sibä Schterne gha, us sym Muul isch es scharfs, langs, zwöischneidigs Schwert cho, u sys Gsicht isch wi d Sunne gsi, we si am hellschte lüchtet.

17 Als i nen gseh ha, flegt i we dot zue sinene Fess. Do legt er sini rechti Hand uf mi un sait: "Häb ke Angst! I bi dr Erschte un dr Letschte

18 und dr Läbä. I bi gstorbe, aber lueg nur! I läbä für immer u ewig u ha d Schlüssu vom Tod u vom Grab.

19 Schriib drum uf, was du gseh hesch: was iz grad gschieht u was när gscheh wird.

20 Was ds heilige Gheimnis vo de sibe Stärne aagoht, wo du i mire rächte Hand gseh hesch, u dr sibe goldige Lüüchter: Di sibe Schterne schtö für d Ängel vo de sibe Versammlige u di sibe Lüchter schtöh für di siebe Versammlige.