Jeremia 32 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 32 vo 52
32:1 Die Botschaft, wo Jeremia von Jehova übercho het, im 10. Johr König Zedekịas von Juda, das heisst im 18. Johr Nebukadnẹzar.
2 Damols hei d Heere vom Kenig vo Babylon Jerusalem belageret u dr Prophet Jeremia isch im Wachthof vom Palascht vom Kenig vo Juda inhaftiert gsi.
3 König Zedekịa vo Juda het en igsperrt gha und gseit: "Warum propheziersch du so öppis? Du kündigsch aa: 'Das seit Jehova: "I wird di Stadt i Hand vom Chönigs vo Babylon gä und är wird se iinähmend
4 und König Zedekịa vo Juda wird dr Chaldạ̈ern nid entcho. Är wird em König vo Babylon mit Sicherheit i d Händ gheie, vo Agsicht zu Agsicht mit ihm rede u ihm Oug i gägenüberträtte.
5 'Zedekịa wird vo ihm nach Babylon brocht wärde u dert blibe, bis ig ihm mini Ufmerksamkeit zuwende', erklärt Jehova. 'Obwohl ihr witerhin gäge die Chaldạ̈er kämpfet, werdet ihr ke erfolg ha.'
6 Jeremia het gseit: "Ich ha vo Jehova folgende Botschaft übercho:
7 'Hạnamel, dr Sohn Schạllums, dim Unkle, wird zu Dir cho u säge: "Chouf dir mis Fäud i Ạnathoth,g denn du hesch aus Erster ds Rächt zums zrüggchoufe.
8 Hạnamel, dä Sohn vo mim Unkel isch zu mir cho, so wi Jehova es gseit het. Är isch i Wachthof gangä u bat mi: "Chouf bitte mis Fäud i Ạnathoth im Land Bẹnjamin, denn du hesch ds Rächt, i Bsitz z näh u zrüggzchoufe. Choufs dir." Da hani gwüsst, dass es dür d Wort Jehovas so cho isch.
9 Auso hani ds Fäud i Ạnathoth vom Hạnamel kouft, em Sohn vo mim Unkle. I wog ihm ds Gäud ab: 7 Schikle und 10 Silberstück.
10 Denn hani das ganze innere Urkund festghalte, het si mitemene Siegel vrsee, het züge herbroffe und wog z Gäud uf dr Waag.
11 I ha d choufurkund gno wo entsprächend vor aordnig u de rechtsvorschrifte versieglet isch gsi, wi o e unversiegleti urkund
12i u git d Koufurkund Bạruch, Sohn vo Nerịja, Sohn vo Machsẹja, im Gägewart Hạnamel, vom Sohn vo mim Unkel, sowie de Züg wo d Koufurkund unterschribe und vo allne Jude wo im Wachthof ghocket hei.
13 I ha itz Bạruch vor ihrne Ouge d Aawiisig gäh:
14 "Das sagt Jehova, der Herr der Heere, der Gott Israels: 'Nimm die Urkunde – die versiegleti Choufurkunde u die angeri, die unversieglet Urkunde – u leg beidi ines Tongfäss, dermit si langi Ziit erhalte bliibe.‘
15 Denn des sait Johova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: 'I däm Land werde wider Hüser un Fälder un Wygärte kauft wäre.'"
16 Nachdem i Bạruch, em Sohn Nerịjas, wo Kaufurkunde gäh het, bätti zu Jehova:
17 "Ach, Souveräner Herr Jehova! Du hesch dur dini grossi Macht und dur din usgstreckte Arm Himmel und Erde gmacht. Nüt isch für dich zu ussergwöhnlich,
18 fir di, dr dusige loyale Lebi zeigt, der aba d Söhn fir d Vugoh vu ihrem Vädare losst, fir d wahre Gott, d Grosse un Mächtige, däm Name Johva, dr Herr dr Heere, isch.
19 Du bisch gross an Rot un mächtig an Tat, dü, däm sini Auge alli Wäg vu d Mensche beobachte, um jedem das z ge, was er für sini Wäg un Tate vudent.
20 Du hesch in Ägypte Zeiche un Wunder vollbracht, vu dene me no hiit weiss, un so hesch dü dir in Israel un unda dr Menschheit ä Name gmacht, we`s hütt z gseh isch.
21 U du hesch dis Volk Israel us Ägypte us Ägypte usegfüehrt mit Zeiche, mit Wunder, mit starche Hand, mit usgstrecktem Arm und Schreckestate.
22 Schliesslech hesch ne das Land gä wo ihre Vorfahre mit emne Eid zuegsicheret hesch, es Land wo Milch und Honig flüüsid.
23 U si si inecho u hei es i Bsitz gno, aber si hei nid uf dini Stimm ghöre u befolgt nid dis Gsetz. Si hei nüt vo däm gmacht wo du ihne befausch, sodass du all das Unglück über sie hesch la inebräche.
24 Gseht nume! Me het Belagerigswälle errichtet zum d Stadt iizneh, u dür Schwert, Hunger u Pest wird d Stadt mit Sicherheit i d Händ vo de Chaldạ̈er falle wo gäg se kämpfe. Alles was du gseit hesch isch gschiider wie du jetzt seuber gsehsch.
25 Doch hesch zu mir gseit o Souveräner Herr Jehova: 'Chauf der das Feld mit Geld und rüef züge obwohl d Stadt mit Sicherheit i d Hand vo de Chaldạ̈er gä wird.“
26 Da het Jeremia e Botschaft vo Jehova übercho:
27 "Hier bin ich, Jehova, der Gott alle Mensche. Isch für mich irgendöppis zu ussergwöhnlich?
28 Drum seit Jehova: 'I übergib di Stadt den Chaldạ̈ern und König Nebukadnẹzar von Babylon. Er wird se ihneh.
29 U die Chaldạ̈er, wo gäg die Stadt kämpfe, wärde inecho u die Stadt i Brand stecke u niederbrönend samt de Hüser, uf dere Dächer me em Baal opferet het u für angeri Götter Trankopfer usgosse um mi z kränke.‘
30 'Denn ds Volk vo Israel und Juda het immer nume ta, was i mine Ouge schlächt isch gsi vo Jugend a. Ds Volk Israel kränkt mi ständig dür ds Werk vo sinere Händ', erklärt Jehova.
31 'De Stadt isch vo däm Tag a, wo me se bout het, bis hüt für mi nüt wyter aus e Grund für Verärgerig und Zorn isch gsi, so dass si mir us de Ouge gschafft wärde muess
32 wäg all der Schlächtigkeit, wo mi ds Volk vo Israel u Juda kränkt het – die Lüt, ihri Könige, ihri fiehrende Manne, ihri Prieschter, ihri Prophete, d Männer vo Juda u d Bewohner vo Jerusalem.
33 Ständig hei si mir ihre Rugge zue gwunne und nid ihres Gsicht. Obwou i mi bemüehti, se z lere, immer u geng wider, het keine vo ihne ghört, zum sech zrächtwiise.
34 U si hei iri widerleche Götz i ds Huus gstellt, wo mi Name treit, zum s verunreinige.
35 Ou hei si d Höhe Baals im Tal vom Sohn Hịnoms errichtet, um ihri Söhn und ihri Töchter für Mọlech aus Opfer z verbrenne, öppis woni se nid agwise ha – u was mir nie i Sinn isch cho – so öppis Abscheulichs z tue und drmit Juda zum Sündige z veralasse.‘
36 Drum sait Johova, dr Gott Israels, iba de Schtadt, de nohch äire Wort durch Schwert, Hunger un Pescht in d Hand vum Kenig vu Babylon ge wird:
37 'I wirde se us aune Länder zämebringe, wo i se i minere Verärgerig, i mim Zorn u i minere grosse Entrüschtig vrschtreut ha, u i wirde se a däm Ort zrüggbringe u se i Sicherheit la wohne.
38 U si wärde mis Volk si u i wirde ihr Gott si.
39 Und i wirde ihne es einzigs Härz u e einzige Wäg gä, dermit si immer Ehrfurcht vor mir hei, zu ihrem eigete Wohl u zum Wohl vo ihrne Ching nach ihne.
40 Und i wirde mit ihne ewige Bund schlüsse: I wirde mi nid abwände, wenns drum geit, ihne guets z tüe, u i wirde Ehrfurcht vor mir i ihres Härz lege, sodass si sech nid vo mir abwände.
41 I wirde überglücklech sy, ne Guets ztüe u se i däm Land fescht ipflanze – mit mym ganze Härz u mit mire ganze Seel.'"
42 "Denn das seit Jehova: 'So, wi i über das Volk all das grosse Unglück bracht ha, so wird i über si all das Gueti bringe, woni ne verspreche.
43 U i däm Land wärde widr Fäud kouft, obwou dir seit: "Es isch e Eid, ohni Mönsch u Tier, u es isch dä Chaldạ̈ern übergäh worde."'
44 'Ma wird mit Geld Felder kaufe, me wird Kaufurkunde ufsetze und versiegle und me wird Ziige hizrüefe im Land Bẹnjamin, in dr Umgebig Jerusalems, in de Schtädt Judas, in de Städt vom Bergland, in de Städt vom Tiefland und i de Städt vom Süde, denn i wirde ihri Gfangene zruggbringe', erklärt Jehova.“