Hiob 36 vo 42
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Hiob 36 vo 42
36:1 Elịhu het wiiter gseit:
2 "Ha no chli Geduld mit mir, während i mit mine Erklärige fortfahre,
denn i ha no einiges im Name Gottes z sage.
3 Ig wird usführlech über das rede wo ig weiss
u mim Erschaffer Gerechtigkeit zueschribe.
4 Mini Wort sy ganz bestimmt nid fausch.
Dä a Wüsse vollkomme isch hie vor dir.
5 In der Tat, Gott isch mächtig und lehnt niemer ab.
Er isch gross a Verstandeskraft.
6 D Böse wird er nid am Läbe erhalte,
aber de Schwache vrschafft är Rächt.
7 Die Grächte laat er nid us de Ouge.
Zäme mit Könige setzt är uf e Thron und si wärde für immer erhöht.
8 Doch we ne Fessle agleit sy
u si i Stricke vom Chummer sy gfange,
9i denn enthüllt er ihne was si gmacht hei:
ihri us Stolz begangene Überträtige.
10 Er öffnet ihne d Ohre zum se korrigiere,
un forderet sie uf, ihr vukehrte Handle ufzgäh.
11 We si ghörä u ihm dienä,
wirds ne guet ga solang si läbä,
un sie werde glücklechi Jahr verbringe.
12 Ghorcheds aber nöd, werdeds durs Schwert ume und ohni Erkenntnis sterbed.
13 Die im Herze Gottlosen hegen Groll.
Si lütet nid um Hilf, seubscht we är se fesslet.
14 Si verbringe ires Läbe unger männleche Tempelprostituierte u sterbe während si no jung sy.
15 Doch Gott rettet d Leidende us ihrem Leid.
Wärde se ungerdrückt, öffnet är ne d Ohre.
16 Usem Rache vor Not bringt er di use
ids wite wo de nid igänkt bisch
u din Tisch riich deckt isch mit Trost.
17 De wird di ds Urteil über d Böse zfridestelle –
we Rächt gsproche wird u d Gerechtigkeit gseht.
18 Aber pass uf, dass dini Wuet di nid zu Ghässigkeit verleitet,
u lah di nid durne höchi Bstechigssumme uf Abwäg la füehre.
19 Wird di dis Hilferufuf
oder irgend e vo dine Chraftassträngige vor Not bewahre?
20 Sehn di nid nach dr Nacht,
we d Mönsche vo ihrem Ort verschwinde.
21 Gseht di vor dass nid zum Schlächts dürehsch
u dir das nid lieber isch aus Chummer.
22 Lueg nume! Gott isch erhaa i sinere Macht,
Gits e Lehrer wi ne?
23 Wär het ihm dr wäg gsy
oder zue ihm gseit: 'Was du do hesch, isch falsch'?
24 Vergiss nid, sis tüe z rüehre,
das d Mönsche bsunge hei.
25 Aui Mönsche heis gseh,
dr stärblich Mönsch gseht us dr Färn zue.
26 Ja, Gott isch grösser als mir chönne begriffe.
D Zahl vo sire Jahr überstigt ds Begriffsvermöge.
27 Är zieht d'Wassertropfe ufe,
de Dunscht kondensiert zu Räge.
28 D Wulche rägne de ab,
es güsst uf d Mönsche.
29 Wer cha scho d Wolkeschichte verstah,
ds Donnerchrache us sim Zelt?
30 Gseht nume wi är sini Blitz drüber usbreitet,
wiener d Tiefe vom Meer bedeckt.
31 Damit bechunnt är d Völker am Läbe.
Är git ihne Nahrig z Hüll u Fülle.
32 Sini Händ umfasse dr Blitz
u är lenkt ne zu sim Ziu.
33 Sy Donner kündiget ne a,
säuber ds Veh teilt mit, wär da chunnt.