4.Moses 5 von 36
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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4.Moses 5 von 36
5:1 Jehova het wyter zu Moses gseit:
2 "Wiis d Israelite ah, jede wo Ussatz oder e Usfluss het oder e Tote unrein worde isch usem Lager z schicke.
3 Ob Männlech oder wiblech, schickt si use. Schickeds usem Lager damits d Lager vo dene, i dere Mitti wohn, nid astecke".
4 D Israelite hend das gmacht und hend d Beträffende usem Lager gschickt. Si hends genau so gmacht wies Jehova es Moses gseit het.
5 Witer het Jehova zu Moses gseit:
6 "Teili de Israelite mit: 'Wenn e Ma oder e Frou irgendeine vo de Sünde vo de Mönsche begaht und Jehova gägenüber untreu handlet, macht sech der Beträffendi schuldig.
7 Är söu d Sünde, wo erb begange het, bekenne u em Gschädigte dr vou Betrag plus es Füftel vom Wärt aus Entschädigung für sini Schuld zrügg.
8 Het ds Opfer jedoch ke nahe Verwandte wo d Entschädigung chönnti entgäge näh, söu si Jehova gä u em Prieschter ghöre – mit Usnahm vom Süenschafbock wo für dä Schuldig Sühn gleischtet wird.
9 Jede heilige Biitrag vo Israelite wo zum Prieschter bracht wird, söll ihm ghöre.
10 S Heilige eis jede wird sis Eigetum bliibe. Was jede em Prieschter git söll em Prieschter ghöre.'"
11 Jehova het witer zu Moses gseit:
12 "Red mit de Israelite und teile ihne mit: 'Folgendes söll ta werde, falls e Ehefrau uf Abwäg grät und ihrem Maa untreu wird
13 und e andere Ma sexuelli Beziehige mit ihre het, ohni das dr Ehemann es weiss oder es ufdeckt wird, we si sech also verunreinigt het und es ke Züg git und si nid ertappt worde isch:
14 We dr Maa iversüchtig wird u sini Frou vor Untröi verdächtigt – öb si sech itz verunreinigt het oder nid –,
15 söu er sy Frou mitemne zähntel Ẹpha Gerstemehl aus Opfergabe für si zum Prieschter bringe. Är darf kes Öl drbysse no Wiehrauch druflege, denn es isch ä Getreideopfer dr Eifersucht, ä Getreideopfer wo Schuld in Erinnerig bringt.
16 Der Priester soll die Frou herbringen und se vor Jehova la träte.
17 Der Prieschter söu es Tongefäss mit heiligem Wasser näh u öppis Stoub vom Bode vor Stiftshütte i ds Wasser streue.
18 Der Prieschter soll die Frau vor Jehova trätte lah, ihr Hoor löse un ihr des Erinnerigsgetreideopfer, des heisst des Getreideopfa vu d Eifersucht, in d Händ lege. Är söll das bittere, Fluech bringendi Wasser ir Hand häbe.
19 Denn söll de Prieschter d Frau la schwöre und zu ihre säge: "We ke andere Ma sexuelli Beziehige mit dir gha het während du unger dr Outorität vo dim Maa gstande hesch, wenn also nid uf Abwäg grate bisch und di nid verunreinigt hesch, söusch vor Würkig vo däm bittere, Fluech bringende Wasser frei sii.
20 Falls du aber uf Abwäg grate bisch während du unger dr Autorität vo dim Ehemaa hesch gstande u di verunreinigt hesch und du mit emene andere Maa sexuelle Beziehige hesch gha.
21 Der Prieschter söu d'Frou de e Eid schwöre la, wo mit em Fluech verbunde isch, und zu ihre säge: "Jehova söu di i dim Volk zumne abschreckende Byschpil mache, wo me i Flüche und Schwüre erwähnt, indem Jehova dini Hüft ifalle und din Unterliib laht la aschwelle.
22 Das Fluech bringendi Wasser wird i dini innere Organ idringe, es wird di Unterliib aschwälle und dini Hüfti ifalle loh."Druf söu d Frou säge: "Amen! Amen!"
23 Der Prieschter söu die Flüch de i ds Buech schribe u se mit em bittere Wasser abwäsche.
24 Är söll d Frou das bittere, Fluech bringendi Wasser la trinke und es sell i si idringe und Bitterkeit hervorrüefe.
25 Der Prieschter söu ds Getreideopfer vor Eifersucht us der Hand vor Frou näh, es vor Jehova hin u herschwinge u es zum Altar bringe.
26 Vo dem Getreideopfer söll der Prieschter e Handvoll als symbolischs Opfer näh und uf em Altar i Rauch la ufgaa. När söu är d'Frou ds'Wasser la trinke.
27 Faus si sech verunreinigt het und ihrem Maa untreu isch gsy, söu ds Fluech bringende Wasser wo dr Prieschter se la trinke, i se idringe u i ihre zu öppis Bitterem wärde. Ihr Ungerleib soll aschwälle un ihri Hüfte ifalle, un d Frou wird in ihrem Volk ä abschreckendes Byschpil wärde, wo me in Flüche erwähnt.
28 Het sech d Frou jedoch nid verunreinigt und isch rein, de söll si ke söttigi Straf träffe. Si wird schwanger wärde und Ching chöi becho.
29 Das isch ds Gsetz über Eifersucht, faus e Frou uf Abwäg grät und sech verunreinigt, während si unger dr Autorität vo ihrem Maa steit,
30 oder falls en Maa iversüchtig wird und sini Frau der Untreue verdächtigt. Är söll sini Frou vor Jehova träte lah und dr Prieschter söll das ganze Gsetz uf sie awände.
31 Der Mann soll von Schuld frei sein, doch seine Frou wird sich für ihre Schuld verantworte.