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Zephanja 3 vo 3

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Zephanja 3 vo 3

3:1 Wehe der rebellischen, verschmutzten, tyrannischen Stadt!

2 Sie het uf kei Schtimm ghärt, het kei Zrechtwiesig aagno. Sie het nid uf d Herr vertrout, suecht nid d Nöchi zu ihrem Gott.

3 Ihri füehrende Männer sy brüelendi Löie. Ihri Richter sy Wölf ir Nacht. Si löh bis zum Morge nid mau e Chnoche zum Nagle übrig.

4 Ihri Prophete sind frech, treulose Männer. Ihri Priester beschmutze, was heilig isch. Sie mached dem Gsetz Gwalt.

5 Dr Herr isch grächt in ihre Mitti, er doet kei Unrecht. Jede Morge git är sini Urteile bekannt, so zueverlässig wie s Dagesliecht. Doch dr Ungrechte kennt ke Scham.

6 Ig vrnichtete Völker, ihri Ecktürm bliebe verödet zrugg. Ig ha ihri Strasse verwüschtet, sodass niemer durezoge het. Ihri städt lahni trümmere, menscheleer, ohni bewohner.

7 Ig ha gseit: Bestimmt wirsch Ehrfurcht vor mir ha u Zrächtwisig aanäh, damit dr Ort wo si wohnt, nid zerstört würd, für das aues mues ig se zur Rächeschaft zie. Doch si umso meh druf gsi, verwerflich z handle.

8 Drum wartet geduldig uf mi, erklärt Jehova bis zu däm Tag woni ufstah zum schaffe, wüu mini rächti Entscheidig isch es Völker z sammle, Königriich zemezbringe, um mini Verarig min ganze glühende Zorn über si uszschütte, wüu ds Füür vo mim Eifers wird di ganz Ärde verzeue.

9 Denn wirdi d Sprach vo de Völker in e reini Sprach umwandle, damit si alli de Name Jehovas alüte zum ihm Schultere a Schultere z diene.

10 Us dr Gägend vo de Flüss Äthiopiens wärde mir die, wo mi idringlech bitte, d Tochter vo mire Verstreute, es Gschänkli bringe.

11 A däm Tag wirsch di nümm müesse schäme wäge au de rebellische Tate, wo de gäg mi verüebt hesch, de wirdi di hochmüetige Prahler us dire Mitti entferne u du wirsch nie wider hochmüetig si uf mim heilige Bärg.

12i ig lah es demüetigs, bescheides Volk i dire Mitti übrig und si wärde bim Name Jehovas zueflucht sueche.

13 Die z Israel übrig bliebe, werde kes Unrecht tue. Sie werde nid lüge und i ihrem Muul wird keini betrügerischi Zunge finde si. Si wärde sech wehre und sech lüge, ohni das ne öpper Angst macht.

14 Juble, Tochter Zion! Brich ä Triumphgeschrei üs, Israel! Juble un freu di vu ganzem Herze, Dochta Jerusalem!

15 Dr Herr het des Urteil gege dich ufghobe. Er het dini Gegna weggschafft. Israels König, dr Herr, isch i dinere Mitti. Du wirsch kei Unglück me firchte.

16 An däm Dag wird zue Jerusalem gseit wäre: Fircht di nit, Zion. Loh dini Händ nit sinke.

17 Dr Herr, di Gott, isch in dinere Mitti. Als Starker wird er errettä. Er wird mit grosser Fräid iba di juble. Er wird schwiege in sinere Lebi. Är wird sech mit Fröidrüef über di fröie.

18 ig wird die versammle, wo über ihri abweseheit bi dine feschte truure. si si fern vo dir gsi wüu si ihre wäg schand vertroue hei.

19 Zur Zyt wird i wider alli vorgah, wo di ungerdrücke. I wirde di Hinkende rette, i wirde d Streute zämehole. I wirde ne Lobpriis und Ruhm vrschaffe im ganze Land vo ihrere Schand.

20 Zu der Zyt wird i Nech zrüggbringe, zu der Zyt wird i Nech zämebringe. Denn i wär äich unda alle Velka dr Erde Ruhm un Lobpriis vuschtehn, wenn i äiri Gfangene vor äire Auge zruckkere lo, sait dr Herr.