Jesaia 36 vo 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
-
Zugriffe: 283
Jesaia 36 vo 66
36:1 Im 14. König Hiskịas het König Sạnherib vo Assyrie gäge alli befestigte Städt in Juda agrichtet und het sie iignoh.
2 De König vo Assyrie het denn de Rạbschakea miteme riese Heer vo Lạchisch nach Jerusalem zum König Hiskịa gschickt. Si hei sech bir Wasserleitig vom obere Teich ar Landstrass zum Wöschfäld ufgschteut.
3 Denn isch de Palastverwalter cho Ẹljakim, Sohn vom Hilkịja, mitem Sekretär Schẹbnah und em Gschichtsschriber Jọach, Sohn vo Ạsaaph, zu ihm use.
4 Der Rạbschake hat zu ihnen gesagt: "Richtet Hiskịa bitte aus: 'Der grosse König, der König vo Assyrien, laht dir sagen: "Woruf vertrausch du?
5 Du behauptisch: 'Ich ha e Strategie und di nötigi Schlagchraft für de Chrieg.' Aber das isch leeres Grede. Uf wen vertrousch du, dass dus wagsch, di gäge mi ufzlehne?
6 Du vertrausch doch nume uf das abknickte Schilfrohr Ägypte wo eim d'Handflächi dürebohrt weme sech druf stützt. So geits jedem, wo ufe Pharao, dr König vo Ägypte vertrout.
7 Villech seisch ja: 'Mir vertraue uf üsem Gott Jehova."Aber het nid dr Hiskịa däm si Höhe u Altär bisseitiget u zu Juda u Jerusalem gseit: "Ihr sollt euch vor diesem ein Altar verbieten"?""
8 Gang itz bitte mit mim Herrn, em König vo Assyrie, folgendi Wette ii: Gib dr 2000 Ross wenn gnue Riter fingsch.
9 Wie chasch do irgendeine no so unbedütende Statthalter vo mim Herr zum Rückzug zwinge, selbst wennd di uf d Chriegswage und Riter vo Ägypte verlasch?
10 Bini öppe gäge Wille Jehovas cho zum das Land zerstöre? Jehova säuber het mer befohle: 'Marschiere i däm Land i und zerstöres.''
11 Da hei gseit Ẹljakim, Schẹbnao und Jọach zum Rạbschake: "Sprich mit uns, deinen Diener, bitte aramạ̈ischa denn wir verstehen die Sprache. Aber rede vor de Lüt uf dr Muur nid ir Sproch vo de Jude."
12 Der Rạbschake hat gantwortet: "Hat my Herr mich nume zu euch und euem Herr gschickt, um das uszrichte? Es betrifft doch o d Männer uf dr Muur, wo zäme mit euch ihrne eigete Kotte ässe und ihre eigene Urin wärde trinke."
13 Dann het der Rạbschake lut i der Sproch vo de Jude gruefe: "Hört die Wort des grossen König, des König des Assyren!
14 Der König laht euch sagen: 'Lönd euch vom Hiskịa nid tüüsche. Er cha euch nid befreie.
15 Und löhnd euch vom Hiskịa nid dezue bringe, uf Jehova z vertraue, o wenn er seit: "Jehova wird eus ganz bestimmt rette. Die Stadt wird em König vo Assyrie nid id Händ gheie."
16 Höret nid uf Hiskịa, denn das seit de König vo Assyrie: "Schliesst Friede mit mir und ergebed eu. Denn wird jede vo sym eigete Wyschtock u sym eigete Fiegebaum ässe u Wasser us sire eigete Zischtere trinke,
17 bis i chume u Öich ines Land bringe, wo wi öises eigete Land isch – wo's Getreide u nöie Wy, Brot u Wygärte git.
18 Lönd euch vom Hiskịa nüt vormache wenn er seit: 'Jehova wird üs rette."Het o nume ei einzige vo de Götter vo de Völker sys Land us der Hand vom Chönigs vo Assyrie befreit?
19 Wo si de d Götter vom Hạmath und Ạrpad, wo si d Götter vom Sepharwạjim? Hends d Samạria us minere Hand chönne befreie?
20 Keine vo dene Götter het sys Land us mire Hand befreit. Wie söll de Jehova Jerusalem rette?
21 Si jedoch schwiege. Kene het es Wort erwiteret, wo der König het befole: "Ihr söttet ihm ke Antwort geh"
22 Der Palastverwalter Ẹljakim, Sohn von Hilkịja, der Sekretär Schẹbnad u der Gschichtsschriber Jọach, Sohn vo Ạsaaph, si denn mit zerrissene Chleider zu Hiskịa u hei brichtet, was der Rạbschake gseit het.