Jesaia 13 von 66
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jesaia 13 von 66
13:1 En Usspruch gäge Babylon, vo däm Jesaja, der Sohn vo Ạmoz, e Vision het gha:
2 "Stellt auf einem Kahlen, felsigen Berg ein Signal auf.
Rüeft ne zue, winkt ne zue,
damit si id Tore vo de Edle chöme.
3 Ig ha dene Befähl erteilt woni bestimmt haa.
I ha mini Chrieger zämeglüeft für mi Zorn z zeige,
mini juble, stolze Chämpfer.
4 Höört! E Mängi uf de Bärge,
es tönt nach zahllose Mönsche!
Löst! Dä Lärm vo Königrichä,
vo versammlete Völker!
Jehova, der Herr der Heere, muschtert ds Heer füre Chrieg.
5 Sie chöme usemene färne Land,
vom Ändi vom Himmel,
Jehova u d Waffe vo sim Zorn,
um über di ganz Ärde Vernichtig z bringe.
6 Jammeret, denn de Tag Jehovas isch nöch!
Zerstörerisch chunnt er vom Allmächtige.
7 Drum wärde aui Händ schlaff wärde
u ds Härz jede Mönsche wird vor Angst schmelze.
8 d lüt si in Panik.
Si wärde vo Chrämpf u Schmerze packt
wi ne Frou i de Wehe.
Entsetzt luege si sech a,
ihri Gsichter glüehend vor Quale.
9 Gseht! Der Tag Jehovas kommt,
grausig, vou wuet u glüchetem Zorn,
um das Land zumne Bild vom Graue z mache
u d Sünder vom Land uszlösche.
10 Denn d Sterne vom Himmel u syni Stärnbilder
wärded ihres Liecht nid la strahle.
D Sunne wird dunkel sii bi ihrem Ufgang
u dr Mond wird sys Liecht nid la lüchte.
11 Ig wird di bewohnti Ärde für ihri Schlächtigkeit zur Rächeschaft zieh
u d Böse für ihres Vergah.
I wirde em Stolz vo de Amassende es End mache
u d Überheblichkeit vo dä Tyranne brechä.
12 I wirde derfür sorge dass der sterblich Mensch seltener isch als gläuters Gold,
dass d mönsche seltener si aus ds Gold us Ọphir.
13 Drum wird i dr Himmu verschüttere,
un d Erde wird grettet, bis sie vu ihra Schtell rückt,
bim Zornausbruch Jehovas, vum Herrn vu dr Heere, am Dag vu sinem glüehende Zorn.
14 Wi ne gjagti Gazelle u wi ne Herde wo niemer zämebringt,
wird jede zu sim eigene Volk zruggkehre.
Jede wird i sis eigete Land flieh.
15 Jede wo me fingt wird durstoche,
u jede wo me fasst wird dür ds schwärt gheie.
16 Ihri Chind werded vor ihrne Ouge zerschmetteret,
ihri Hüser plünderet
u ihri Froue vergewaltigt.
17 Ig hetze d Meder uf sie,
für d Silber nüt wert isch
und dene Gold ke freud bereitet.
18 Ihri Boge wärde jungi Männer niederstrecke.
Mit Säuglinge werde si kes Mitleid ha,
kei erbarme mit Chind.
19 U Babylon, s prächtigschte vo allne Chönigriich,
d'Schönheit u dr stolz vo de Chaldạ̈er,
wird sy wie Sọdom und Gomọrra, wo Gott se gstürzt het.
20 Si wird niemols meh bewohnt werde
no wird si alli Generatione hinterhär e Wohnort sii.
Kein Ạraber wird dert siis zelt ufschlah
un keini Hirte wäre ihri Herde dert lagere.
21 D Wüeschentier wärde sech dert härelege.
Ihri Hüüser werded voller Uhus sii.
D Strosse wärde dert hause
u wildi geisse werde dert umespringe.
22 Hüülendi Tier wärde i ihrne Türme Schreie usstosse
u Schakale i ihrne luxuriöse Paläschte.
Ihri Ziit isch nah und ihri Täg werde nid verlängeret."