Jeremia 44 vo 52
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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Jeremia 44 vo 52
44:1 Folgende Botschaft het d Jeremia für alli Jude erhalte, wo in Ägypte gläbt hei, wo in Mịgdol, Tạchpanhes, Nophad u im Land Pạthrose gwohnt hei:
2 "Das sait Johova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: "Ihr hän all des Unglück gseh, des i i i iba Jerusalem un iba alli Schtädt Judas brocht ha. Hüt lige si i Trümmer und si unbewohnt.
3 Es isch wäge de schlächte Tate, wo si mi kränkt hei, wo si ga opfere und angeri Götter dient hei, wo si nid hei kennt, ja weder dir no eui Vorfahre.
4 Ständig han i alli mini Diener, d Prophete, zu öich gschickt, i ha se immer wider gschickt, u ha gseit: "Tuet bitte nid so öppis Abscheulichs, denn i hasse es."
5 Doch si hei nid ghört, no hei si mir ihres Ohr zuegwandt, süsch hätte si sech vo ihrere Schlächtigkeit abgwandt und nid angeri Götter gopferet.
6 Do ergosse sich mi Zorn un mi Vuwandte iba d Schtädt Judas un d Schtrosse Jerusalem un brennt dert we Fiir, so dass alles zue d Ruine un Eid isch, we`s hütt z sähne isch.‘
7 Un etze sait Johva, dr Gott dr Heere, dr Gott Israels: "Warum tüen ihr äich so grosses Unglück a, so dass jede, ob Ma, Frou, Kind odr Säugling, us Juda beseitigt wird - ohni e Überrescht?
8 Werum wen ihr mi mit de Werke aune Händ kränke u in Ägypte, wo ihr zoge sin, andere Götter opfere? Ihr wäre üsglöscht un unda alle Velka dr Erde zue ebis Vufluechtem un zue d Schand wäre.
9 Hän ihr di schlechte Tade aicha Vorfahre vergässe, di schlechte Tade dr Kenig vu Juda un de ihrene Froue we au äiri eigene schlächte Tade un äiri Froue, de im Land Juda un in d Schtrosse Jerusalems gschähe sin?
10 Bis hüt hei si sech nid gmüetetet, ke Angscht la erkenne u sy mim Gsetz u mini Bestimmige nid gfougt, won i euch u euchne Vorfahre gä ha.‘
11 Drum seit jehova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: 'Ich bi entschlosse, Unglück über euch z bringe, um ganz Juda z vernichte.
12 U i wirde dr Überrest Judas näh, alli wo entschlosse si gsi nach Ägypte z ga, um dert z läbe, u sie werde alli in Ägypte umcho. Sie wäre durch des Schwert flege un vuhungere. Vom Kleinschte bis zum Greschte wäre sie durch Schwert un Hunga umkumme. Un sie wäre zum Fluech, zue nem Bild vom Graue, zur Verwünschig un zur Schand wäre.
13 Die in Ägypte wohne wirdi bestrafe, so wieni Jerusalem bestraft ha – mit Schwert, Hunger u Pest.
14 Un dr Überrest Judas, wo sich uf d Wäg gmacht het, um in Ägypte z wohne, wird nit entkumme odr ibaläbe, um ins Land Juda zrüggzchehre. Är wird sech när sehne zrüggzkehre zum dert wohne, aber er wird nid zrüggchere, bis uf einigi Entkomme.'"
15 Alli Manne, wo gwüsst hei, dass ihri Froue anderi Götter g'opferet hei, u aui Froue, wo dert si gstande – es isch e grossi Gruppe gsi – und alli, wo in Ägypte gläbt hei, u zwar z Pạthros, hei Jeremia gantwortet:
16 "Mir wärde nid uf d Botschaft lose wo du üs im Name Jehovas mitteilt hesch.
17 Schtattdesse wäre ma mit Sicherheit jedes Wort üsfihre, was iba unseri Lippe kumme isch: Mir wäre dr Himmelskönig opfere un fir sie Trankopfa üsgiesse, we ma, unseri Vorfahre, unseri Kenig un unseri fihrende Männa in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem, we`s Brot zum Sattwerde gha hän, un`s uns guet isch un ma überhoupt kei Unglück gsähne hän.
18 Vo dr Zyt aa, wo mir ufghört hei, dr Himmelskönigin z opfere u für si Trankopfer uszgüsse, het's üs a auem gfäut u mir sy dür Schwert u Hunger umcho.“
19 D Froue hei hinzue gfüegt: "Und wo mer der Himmelskönigin opferet hei und für se Trankopfer usgosse, hei mer da öppe ohni d Zuestimmig vo üsne Manne Opferchueche gmacht, wo gformt si wi di Göttin, u Trankopfer für si uusgosse?"
20 Druf het d Jeremia zum ganze Volk gseit, zu de Manne u ihrne Froue u aune, wo mit ihm sage:
21 "D Opfa, de ihr, äiri Vorfahre, äiri Kenig, äiri fiährende Männa un des Volk vum Land in d Schtädt Judas un in d Schtrosse Jerusalem darbrocht hän: Jehova erinneret sich an sie un het sie sich in Sinn gruefe!
22 Schliesslich het Jehova eui schlächte Handlige und eui abscheuleche Tate nümm chönne ertrage, und eues Land isch zumene verwüschtete Ort, zumene Bild vom Graue und zu öppisem Verfluechte, emene unbewohnte Ort, wies hütt dr Fall isch.
23 Grad wüu dir die Opfer hei drbrocht u wüu dir gäge Jehova gsündet hei, ja wüu dir nid uf d Stimm Jehovas ghört u sis Gsetz, sini Bestimmige u sini Erinnerige nid befolgt hei, isch dä Unglück über euch cho, wies hüt z gseh isch.“
24 Jeremia het wyter zum ganze Volk gseit u zu allne Froue: "Hört die Wort Jehovas, alli us Juda, woner in Ägypte sy.
25 Des sait Johova, dr Herr vu dr Heere, dr Gott Israels: 'Was ihr un eiri Fraue mit däm Muul gredt hän, des hän ihr mit de Händ usgfüehrt, denn ihr hän gsait: "Mir wärde uf jede Fall unseri Glüe erfülle und dr Himmelskönig opfere und für sie Trankopfer usgiesse." Ihr Froue werdet mit Sicherheit euri Gelieb erfülle und tüend, was ihr fyrlich versproche hend.'
26 Drum ghöört d Wort Jehovas, alli us Juda, woner in Ägypte läbt: "Ich schwöre bi mym eigene grosse Namen", seit der Jehova, "dass kein Maa us Juda in ganz Ägypte meinen Name in einem Eid erwähne wird mit de Wort: "So wahr der Souverän Herr Jehova läbt!‘
27 Ig wache nid zum guete über sie, sondern um unglück über sie z bringe. Alli us Juda, wo in Ägypte läbe, wärde dür Schwert u Hunger umcho, bis keine me am Läbe isch.
28 Nume es paar wenigi wärde am Schwert entcho und usem Land Ägypte is Land Juda zruggkehre. Dann wird dr gsamte Iberrest Judas, der nohch Ägypte kummt, um dert z wohne, wüsse, weni Wort itroffe sin: Mini oder ihri!
29 Und das isch für euch ds Zeiche", erklärt Jehova, 'dass i Nech a däm Ort bestrafe wirde, damit Der erkennt, dass mini Wort, mit dene i Nech unglück akündige, ganz bestimmt iträffe wärde.
30 Das seit Jehova: "Ich gibe Pharao Họphra, dr König vo Ägypte, ir Hand vo syre Gäind, ir Hand vo dene, wo's uf sys Läbe abgseh hei, so wi ig dr König Zedekịa vo Juda i d Hand König Nebukadnẹzars vo Babylon ha gä, wo sy Fäind isch gsy und's uf sys Läbe abgseh het.