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D Psalme 104 bis 150

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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D Psalme 104 bis 150

104:1 I wott Jehova priise.

O Jehova, mein Gott, du bisch ja gross.

Mit Majestät u Pracht bisch bekleidet.

 2 Du bisch i Liecht ghüllt wi ines Gwand.

Dä Himmu spannsch us wienes Zeltuech.

 3 D Balkä vo syre obere Rüüm verankeret er im Wasser ufe,

er macht d Wulche zu sim Wage

un bewegt sich uf d Flügel vum Wind furt

 4 Sini Engel macht er z Geischter,

si Diener zumene verzehrende Füür.

 5 Er het d Erde uf ihrne Fundament fescht verankeret.

Für immer u ewig wird se nid vor Stell grückt.

 6 Mit tüfem Wasser hesch se bedeckt wie mit eme Gwand.

D Wassermasse sind über de Berge gstande.

 7 Uf dis Machtwort hi floh si.

Bim Grolle vo dim Donner hei si panisch dervo grennt –

 8 Berge hobe sich, Täler hei sech gsänkt –,

a dä Ort wod für si bestimmt hesch.

 9 Du hesch e Gränze gsetzt wo si nid überschriite sötte,

damit si nie wider d Ärde bedecke.

10 Us Quelle laht er Bäch i d Täler flüsse,

zwüsche de Berge schlängle si sech entlang.

11 Alle wilde Tier vom Fäld spende sis Wasser,

d'Wildesel lösched ihre Durscht.

12 Über ihne ruhe sech d Vögel vom Himmel us,

im dichte Laub zwitschere sy ihri Lieder.

13 Är tränkt d'Bärge us sine obere Rüüm.

Mit em Ertrag vo dire Wärch wird d Erde gsättigt.

14 Gras laht er wachse fürs Vieh

u Pflanze, wo d Mönschheit cha nutze,

um usm Land Nahrig z gwünne:

15 Wy, wo ds Härz vom Mönsch erfreut,

Öl für es strahlends Gsicht

u Brot, wo ds Härz vom stärbliche Mönsch stärkt.

16 D Bäum Jehovas wärde gsättigt,

d Zeärne vom Lịbanon, won er pflanzt het,

17 dert wo d Vögel Neschter boue.

Dr Storch isch i de Wacholderböim dehei.

18 Für d Steiböck sy di höche Bärge da

u d Klippdachse finde i zerchlüftete Felse Schutz.

19 Er het dr Mond gmacht, um di feschtgleiti Zyte z bestimme.

D Sunne wüssed genau wenn si söll undergah.

20 Du schicksch d Dunkelheit, u d Nacht bricht ine,

aui Wildtier vom Wald streife etze umenand.

21 Di junge Löie brüele nach ihrem Bütte

u sueche d Nahrig, wo vo Gott chunnt.

22 We d Sunne ufgeit,

zieh si sech zrugg u lege sech i ihri Höhli.

23 Der Mönsch macht sech a sy Arbeit

u müet sech bis am Abe ab.

24 Wie zahlriich sind dini Wärch o, Jehova!

In Wiisheit heschs alli gmacht.

D Ärde isch voll vo dem wod gschaffe hesch.

25 Da isch ds Meer, so gross u wit,

in däm sich zahllosi Lebewese tummle, kleini we grossi.

26 D Schiff düreziehnds

u o dr Leviathana wo du bildet hesch damit er drin spiut.

27 Si warte alli uf di,

damit ne ihri Nahrig gisch zur richtige Ziit.

28 Wasdene gisch sammle si ii.

Wenn dini Hand öffnisch, wärde si mit Guetem gsättiget.

29 Verbirsch dis Gsicht, si beunruhigt.

Nimmsch ihre Geist weg, sterbe se u kehre zum Staub zrügg.

30 Schicksch di Geist, werde se erschaffe,

un dü erneuersch d Oberflächi vum Erdbode.

31 D Herrlichkeit Jehovas wird für immer bliibe.

Jehova wird sech freue a sine Werke.

32 Är luegt uf d Ärde u se zitteret.

Är berüert d'Bärge u se rauche.

33 Ig wird für Jehova singe mis Läbe lang.

I wirde für mi Gott Lieder singe, solang i läbe.

34 Möge ihm mini Gedanke gfalle.

Jehova wird mini fröid si.

35 D Sünder wärde vo dr Ärde verschwinde

und die Böse werde nümme existiere.

Ich wott Jehova priise. Priist Jah!