5.Moses 19 vo 34
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 19 vo 34
19:1 Wenn Jehova di Gott wo Völker vernichtet wo ihres Land Jehova di Gott dir git u wenn se enttiget hesch u i ihrne Städt u Hüser wohnsch,
2 de bestimmti drü Städt i dem Land wo Jehova din Gott dir als Bsitz git.
3 Deil des Gebiet vum Land, des Jehova, di Gott, dir als Bsitz git, in dräi Deil, un richte d Schtrosse her, dass jemads, der ä andere umbrocht het, in eina vu däne Schtädt cha fliehe.
4 Folgendes gilt für öpper wo en andere tötet und dert häre flieht zum am Läbe bliibe: Tötet är sy Mitmönsche unabsichtlech, ohni ihn vorhär ghasst z ha,
5 zum Byschpil wenn är mit emene andere zum Holzhole i Waud geit u mit der Axt wott e Baum faue u sich bim Ushole d Klinge vom Griff löst, so dass dr ander tödlech troffe wird – de söu dä, wo tötet het i eini vo dene Städt fliege zum am Läbe bliibe.
6 Anderefalls chönntis sy, dass dr Blueträcher dä, wo tötet het, wutetbrönnt verfolgt u ihn iiholt u umbringt, wüus bis zu dr Stadt z wit isch gsy. Drbi hätt är dr Tod nid verdient, wüu är het sini Mitmönsche vorhär nid ghasst.
7 Drum ordni a: 'Bestimme drei Städt.'
8 Wenn Jehova, di Gott, dis Gebiet erwiteret, wie er's di Vorfahre gschworä het, und er dir das ganze Land gä het, das er di Vorfahre versproche het,
9 vorusgsetzt, du hebsch di genau a das ganze Gebot woni dir hüt gib, nämlech Jehova, di Gott, zliebe u immer uf sin Wäg z gah – de söusch zu dene drü Städt drü wyter anezfüge.
10 So wird i dem Land, wo Jehova, di Gott, dir als Erbe git, kes unschuldigs Bluet vergässe, u du ladsch keni Bluetschuld uf di.
11 Falls jedoch ä Ma si Mitmensch ghasst und ihm ufgluuret het und ihn so verwundet het, dass er gstorbe isch, und der Maa i einere vo dene Städt gflohe isch,
12 när söue di Äutischte vo sire Stadt ne vo dert la hole u ne am Blueträcher uslifere. Är söu stärbe.
13 Dua sollst kein Mitleid mit ihm haben. Befreie Israel von der Schuld für das Vergiessen von unschuldigem Blut damit es dir gut geht.
14 We du dis Erbe i däm Land bechunnsch, das Jehova, di Gott, dir als Bsitz git, darfsch d Gränzmarkierig vo dim Mitmensche nid versetze. Si mues a däm Ort blibe wo d Vorfahre feschtgleit hei.
15 E einzige Züg längt nid us zum öpper irgend es Vergehe oder e Sünd z überfüehre. Die Sach söll dür d Ussag vo zwei oder drü Züg bestätigt werde.
16 Faus es Züg mit böser Absicht gäg öpper u ihm e Überträtig zur Last leit,
17 de söue die beide Manne wo de Rächtsstriit hei vor Jehova trätte u vor d Prieschter u d Richter, wo zu der Zyt im Amt si.
18 D Richter söue gründlech nacheforsche, u we dä Züg ä Falschussag gmacht u ä Falschanklage gäge si Brüetsch vorbrocht het,
19 ni sötsch mit ihm sgliche tue, waser für si Brüeder planet het. Besitige ds Schlechte us dire mitti.
20 Die Übrige wärde drvo ghöre und sech fürchte und i dire Mitti wird nie widr so öppis Schlächts ta wärde.
21 Du söttsch kes Mitleid ha: Es gilt Läbe für Läbe, Auge für Auge, Zahn, Hand für Hand, Fuess für Fuess.