5.Moses 15 vo 34
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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5.Moses 15 vo 34
15:1 Am Ändi vo je siebe Jahr söttsch en Erlass gwähre.
2 Der Erlass soll so ausgseh: Jede Gläubiger söll sim Mitmensche d Schulde erlah, wo dä bi ihm het. Är söll vo sim Mitmensche oder sim Brüeder kei Rückzahlig verlange, denn es söll ä Erlass für Jehova usgruefe wärde.
3 Vomene Usländer dörfsch Rückzahlig verlange, aber was din Brüeder dir schuldet, söllsch ihm erlah.
4 Es sött jedoch nemads und dir verarme. Denn Jehova wird di in däm Land, des Jehova, di Gott, dir als Erbsitz git, ganz bestimmt segna,
5 allerdings nume we du genau uf d Stimm vo dim Gott Jehova ghörsch u di sorgfältig a aui Gebot hebsch wo ig dir hütt gib.
6 Denn Jehova, di Gott, wird di zege wiener's dir versproche het. Du wirsch vell Völkere leihe, doch du sälber wirsch der nüt müesse borge. Du wirsch über vieli Völker herrsche aber sie werde nid über di herrsche.
7 Falls eine vo dine Brüedere inere dinere Schtädt i däm Land, wo Jehova, di Gott, dir git, verarmt, de sig nid hartherzig u verschlüss dini Hand nid gegenüber dim arme Brüeder.
8 Du sellsch grosszügig dini Hand öffne und ihm uf jede Fall liide was immer er brucht oder was ihm fählt.
9 Schritt uf, dass i dim Härze nid dr schlechti Gedanke ufchunnt: 'Bald isch ds siebte Jahr da, ds Erlassjahr', u du nüm grosszügig zu dim arme Brüeder bisch u ihm nüt gisch. We är sech bi Jehova über di beklagt, de isches e Sünd dinersiits.
10 Dü sollsch grosszügig zue nem si, un dü sollsch nem nit wiedawillig ge. Denn drfür wird Jehova, di Gott, alles segna, was dü doesch un undainimmsch.
11 Es wird immer Armi im Land geh. Drum sägi dir: 'Öffne groszügig dini Hand für di plagete, arme Brüeder i dim Land.'
12 Falls eine vo dine Brüeder, e Hebräer oder e Hebräerin wo di verchouft wird u är dir sächs Jahr dient het, de söttsch en im sibte Jahr freilah.
13 We ne freilisch, schick ne nid mit leere Händ wäg.
14 Versorg ihn grosszügig mit öppis vo dinere Chliinviehherde, dim Dreschplatz und diner Öl- und Wypress. Gib ihm je nachdäm wie Jehova, di Gott, di gsegnet het.
15 Denk dra dass du e Sklave in Ägypte worde bisch und Jehova din Gott, di erlöst het. Deswege gib ich dir hütt die Aawiisig.
16 Sött er jedoch zu dir säge: 'I wird nid vo Dir wäggah!' wüu är di u dini Huusgmeinschaft liebt, da ärs bi dir guet het gha,
17 denn söttsch e Ahle ne und se dür sis Ohr id Türe stäche, und er söll uf Lebenszit dis Sklave sii. S gliche söttsch mit dinere Sklavin tue.
18 het's nid aus Härti betrachtet, we du ne freilisch und er di verlosch, denn dr Dienscht wo er dir sächs Jahr lang gleischtet het, isch dopplet soviel wert gsi wie de vomene Lohnarbeiter, und Jehova, di Gott, het di i allem wo gmacht worde isch gsägnet.
19 Jedi männlechi Erstgeburt vo dire Rinder- u dire Chliieviehherde söttsch für Jehova, di Gott, heilige. Darfsch mit dr Erschtgeburt vo dim Grossvieh nid schaffe u d Erschtgeburt vo dim Chliibli nid schreie.
20 iss se jedes Jahr zeme mit dire Huusgmeindschaft vor Jehova, dim gott wo Jehova wird uswähle.
21 Het ds Tier aber e Fähler – isch's lahm, blind oder hets en andere schwerwiegende Mangel –, darfsch's Jehova, dim Gott, nid opfere.
22 Iss es i dine Städt – der Unreine zäme mit em Reinen – als wärs e Gazelle oder e Hirsch.
23 Sis Bluet dörfsch jedoch nid esse. Güss es ufd Ärde us wie Wasser