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2.Korinther 3 vo 13

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Korinther 3 vo 13

3:1 Fangemer wider ah üs säuber z empfehle? Oder bruchemer, wie es paar Lüt, Empfehligs¬briefe a euch oder vo euch?

2 Ihr säuber sy üses Brief, iigschribe i üses Härz, bi allne Mönsche bekannt u vo allne gläse.

3 Denn s isch offesichtlich, dass ihr ä Brief vum Chrischtus sin, der vu uns als Diener gschriebe isch, nit mit Tinte, sundern mit däm Geischt vumä läbändige Gott, au nit uf Tafle us Stei, sundern uf Tafleisch, uf Herze.

4 Das Vertraue uf Gott hämmer dur de Chrischtus.

5 Nid dass mir vo üs us riichend befähiget si aus chönnte mir üs säuber öppis zueschriibe, sondern üsi Befähig chunnt vo Gott.

6 Ja, är het üs usrichend befähigt, Diener vumene neue Bundes z si nid Diener vumene gschribene Recht, sondern vum Geischt. Ds gschribnige Rächt verurteilt nämlech zum Tod, dr Geischt aber macht läbig.

7 Wenn itz ds Rächt wo dr Tod bringt u das mit Buechstabe i Stei igraviert isch worde, mit derä Herrlichkeit isch cho, dass d Söhn Israels Moses nid ids Gsicht hei chönne luege wäge dr Herrlichkeit vo sinem Gsicht vore Herrlichkeit, wo söu besitigt wärde,

8 warum sött da d usteilig vom geist nid mit no viu grössere herrlichkeit erfolge?

9 Wüu we ds Rächt, wo d Verurteilig dient, herrlech isch gsi wi viu herrlecher wird de d Usteilig vo dr Grechtigkeit si!

10 Ja sogar das wo einisch herrlich gmacht worde isch, het sini Herrlichkeit weg de no grössere Herrlichkeit verlore.

11 Denn wenn das wo sött besitigt werde mit Herrlichkeit igfüehrt worde isch wieviel grösser wird denn d Herrlichkeit vo dem si, das bliibt.

12 Da mer sone hoffnig hend redemer ganz offe

13 u maches nid wie Moses, wo sis Gsicht miteme Schleier bedeckt het, damit d Söhn Israels de Blick nid uf das End vo dene richtet, was besitigt werde sött.

14 Doch ihri Sinn si abgstumpft worde. Wüu bis zum hütige Tag blybt der glychi Schleier bim Läse vom alte Bundes unglüftet wüu er nume dür Chrischtus besitigt wird.

15 Ja bis hüt liit es Schleier uf ihrem Härz, sooft Moses gläse wird.

16 Aber we sech öpper Jehova zuwändet, wird dr Schleier wäggno.

17 Jehova etze isch dr Geischt, un wo dr Geischt Jehovas isch, do isch Freiheit.

18 Und während mir mit unverhülltem Gsicht d Herrlichkeit Jehovas wie Spiegel widerstrahle, wärde mir aui i ds gliche Bild umgwandlet, vomene Grad vor Herrlichkeit zum andere, genauso wies dür Jehova, de Geischt, gschieht.