2.Korinther 11 vo 13
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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2.Korinther 11 vo 13
11:1 Ig wünscht dir würdet chli Unvernunft vo mir ertrage. Aber dir ertrage mi ja o.
2 Denn mit einere Iifersucht im Sinn Gottes bin ich eueretwege iversüchtig. I ha nech nämmlech persönlech emene einzige Maa zur Ehe versproche u wott nech aus reini Jungfrau em Chrischtus präsentiere.
3 Ig fürchte jedoch, dass öppe so, wi d Schlange Eva durch ihri Lischt verführt het, eues Denke verdorbe wird u dir d Ufrichtigkeit u Reinheit verliert, die em Christus gebühre.
4 Denn wenn jemads kummt, un ä andere Jesus predigt als dä, de ma predigt hän, odr wenn ihr ä andere Geischt gregt als den, den na gregt hän, odr ä anderi gueti Botschaft als die, de ihr aagno hän, dann vuschtehn ihr nen ohni witeres.
5 I bi dr Meinig, dass i euri superfiine Aposchtel i absolut nüt nachschtah.
6 O weni im Rede ungübt bi, fählts mir nid aa Erkenntnis. Das hei mir euch ja in allem u uf jede Wiis dütlich gmacht.
7 Oder han i ä Sinde begange, wül i Nech chostelos u gärn di gueti Botschaft Gottes verkündet ha u mi säuber erhöht wärde?
8 Anderi Versammlige hani beraubt, indem i mi vo ihne ha la unterstütze um euch z diene.
9 Doch woni bi öich gsi und z Not grietet hani niemerem zur Last gfalle, denn d Brüedere, wo us Mazedọnie si cho, hei mi richlech mit allem nötige versorgt. Ja, i has i jedere Hinsicht vermiede, öich zur Last z gheie, u so söu's o bliibe.
10 So sicher, wien i d Wohrheit vom Christus in mir ha, wird i nit ufhöre, mi deswäge in Achạia z rüehre.
11 Werum? Öppe welli eu nit lieb? Gott weiss, dass i äich liebe.
12 Wasi ize tue wirdi aber witer tue demit die ke grundlag me hei wo i dem wo si wei prahle, so dastah wie mir.
13 Wüu settigi Mönsche sy fauschi Aposchtel, betrügerischi Büezer, wo sech aus Apostel vom Christus usgebe.
14 Das isch kes Wunder, denn dr Satan sälber git sech immer wider als Ängel vom Liecht us.
15 Es isch auso nüt bsungrigs, we sech o sini Diener immer widr aus Diener vor Gerechtigkeit usgebe. Ihres End aber wird ihre Tate entspreche.
16 Ig säge no einisch: Niemer söll mi für unvernünftig halte. Wenner's aber doch tuet, denn akzeptiere mi aus Unvernünftige, damit o i mi chli cha rüehre.
17 Was ig itz säge ig fouge drbi nid em Bispiu vom Herr, sondern rede wi ne Unvernünftige, das sägi mit stolzer Sälbstsicherheit.
18 Da sech viu us rein mönschleche Gründ rüehme, wotti o mi rüme.
19 Dir sit ja so "vernünftig", dass Ihr die Unvernünftige gern ertrage.
20 Ja ihr vuklavt jede, der äich versklavt, der äiri Bsitz an sich risst un vuschlingt, der sich iba äich erhebt un äich ins Gsicht schlat.
21 Ig säge das zu üsere Unhre, da es so chönt usgseh aus wäre mir schwach uftrete. We aber angeri chüen ufträtte – i rede jitz wiene Unvernünftige, de trätti äbefaus chüen uf.
22 Sind sie Hebräer? Ich bi's au. Sind sie Israelite? Ich bi's au. Sind sie nachkomme Abrahams? Ich bi's au.
23 Sind si Diener vo Christus? I antworte wi ne Wahnsinniger: I bi's no vil meh. I ha meh Arbet gleischtet, bi öfter im Gfängnis gsi, bi unzähligi Mau gschlage worde u oft am Tod nöch gsi.
24 Füfmau i vo de Jude 40 Schläg weniger eine becho,
25 drümal bini mit rute gschlage worde, einisch bini gsteinigt worde, drümal erlitte ig Schiffbruch, ä Nacht u ä Tag hani uf offnem Meer vrbrocht.
26 I bi geng uf Reise gsi, mir drohti Gfahr vo Flüss, vo Räuber, vo mim eigete Volk, vo de andere Völker, i bi ir Stadt i Gfahr gsi, ir Wildnis uf em Meer, unger falsche Brüedere.
27 I ha hert gschaffet u mi abgmüehet, het nachts oft nid chönne schlofe, litt Hunger u Durscht, bi hüfig gsi ohni Ässe, i bi dr Chälti usgsetzt gsi u ha nid gnue Chleidig gha.
28 Zu dene üssere Umständ chunnt no, was Tag für Tag für Tag uf mi ischstürmt: d Sorg um alli Versammlige.
29 Wär isch schwach und i bi nid schwach? Wär wird zum Stolperä bracht und i wird nid hässig?
30 Weni mi mues rüehre, de wotti mi wäg der Sache rüme, dür die sech mini Schwachheit zeigt.
31 Der Gott un Vater vum Herrn Jesus, är wo für immer söll priese si, weis das i nit lüge.
32 In Damạskus het dr Statthalter unger König bewacht Arẹtas d Stadt vor Damaszẹner zum mi ergriffe,
33 aber i bi imene Chorb dür es Fänschter ir Stadtmuur abegloh worde u ihm isch entgange.