1.Korinther 7 vo 16
- von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 7 vo 16
7:1 Nun zu däm, wo ihr gschribe hei: Es isch für ne Ma besser we är ke Frou berüert.
2 Doch wäg de wiitverbreitete sexuelle Unmoral söll jede Maa sini eigeti Frau ha u jedi Frau ire eigete Maa.
3 Der Maa sell sinere Frau das gä wo Ihr zuestönd, und genauso d Frau ihrem Maa.
4 D Frau verfüegt nid über ihre eiget Körper, sondern ihre Maa. Genauso verfüegt o der Maa nid über si eiget Körper, sondern sini Frau.
5 Entzieht euch enander nid, usser mit gägesitige Iwilligung für e feschtgleiti Zyt, damit der em Gebet Zyt widme u de wider chöi zämä cho. So cha eu dr Satan nid ständig wäge euem Mangel a Selbst-beherrschig versueche.
6 Ech säge euch das jedoch als Zugeständnis und ned als Anordnig.
7 Ig wünscht aber das aui mönsche so wäre wi ig. Doch jede het sini eigeti gab vo gott, de eint die, dr ander die.
8 Nu sägi dr Unverhüratete u dr Witwe dases für se besser isch we si so blibe wi igs bi.
9 Hends aber kei Selbst¬beherrschig, sölleds hürate denn es isch besser z hürate als i Lideschaft entbrennt zsi.
10 De verhürotet gibi Aawiisig – nid ig, sondern der Herr, dass sech e Frau nid vo ihrem Maa sell trenne.
11 Falls si sech doch vo ihm trennt, söll si unverhürotet blibe oder sech mit ihrem Maa wider versöhne. Und e Maa söll sini Frau nid verlah.
12 De ander aber sägi, ja i, nid dr Herr: We irgend e Brüeder e ungläubigi Frau het und si iverstande isch, bi ihm z bliebe, de söll er se nid verlah.
13 U we e Frou e ungläubige Maa het wo iverstande isch bi ihre z bliebe, de söll si ne nid verloh.
14 Denn dr ungläubig Maa isch in Verbindig mit sinere Frou gheiligt und di ungläubigi Frau isch im Verbindig mit em Brüeder gheiligt. Susch wäred Diri Chind unrein, aber sinds heilig.
15 Wett jedoch dr Ungläubig wäg go, mag er wäggoh. E Brüeder oder e Schwöschter isch under settige Umständ nid bunde, sondern Gott het eu zum Friede bruefe.
16 Denn wie weisch du, Frou ob du di Ma nid rette wirsch? Oder wie weisch du, Mann, ob du di Frou nid wirsch rette?
17 Jede söll jedoch so läbe wie Jehova's ihm zueteilt het, so wie Gott ihn bruefe het. Und so ordne ich's i allne Versammlige aa.
18 Isch eine als Beschnitte bruefe worde? Er söll sini Beschneidig nid rückgängig mache. Isch eine als Unbschnittene bruefe worde? Är söu sech nid la beschnide.
19 Es chond ned drufah, öb öper beschnitte oder onbeschnitte esch. Es chond drufa, d'Gebot Gottes z'halte.
20 Jede söll i däm Stand blibe wo er bruefe worde isch.
21 Bisch beruefe worde wod e Sklave bisch gsi? Mach der wägä däm ke Sorge. Doch we du chasch frei wärde, de ergriift d Glägeheit derzue.
22 Denn öpper wo im Herr bruefe worde isch woner e Sklave gsi isch, isch e Freigelasser vom Herr. Un wer bruefe worde isch, als sa ä freie Mensch war, isch ä Sklave vum Chrischtus.
23 Ihr sind füren Priis freigekauft worde. Werdet nüm Sklave vo Mensche.
24 Brüedere, jede söll vor Gott i dem Stand bliebe woner bruefe worde isch.
25 Was nun Jungfraue betrifft, hani ke Aordnig vom Herr, aber i üssere mini Meinig aus öpper, wo vom Herr d Barmherzigkeit erwiese isch, vertrauenswürdig z si.
26 Drum denki, dass es agsichts vo de gägewärtige lag für ne mönsch am beschte isch, so z bliebe wiener isch.
27 Bisch du e Frou bunde? Versuech nid dich vo ihre zlöse. Bisch nid ane Frau bunde? Suech nid nachere Frou.
28 Aber o we de würdsch hürate würsch ke Sünde begah. U we e Jungfrau würd hürate wär das ke Sünde. Wär hüratet mues allerdings mit so mänge Schwirigkeite rechne. Ich versuech aber, euch devo z bewahre.
29 Üsserdem sag i äich, Breda: S bliebt nimi viel Ziit. Vu etze a solle de, de Ehefraue hän, so sin, als hätte sie keini,
30 die Gränne söue wi die sy, wo nid gränne, u die sech Freude wi die, wo sech nid fröie, u di Koufe we die, wo nid bsitze,
31 u die wo vor Wäutbruch mache wi settigi wo nid vou Gebruch vo ihre mache. Wüu d'Szene vo dere Wäut wächslet.
32 Ig möcht würklech, dass dir ohni Sorg si. Der Unverhüratete isch um d Aglägeheite vom Herr bsorgt – wi är am Herr cha gfalle. 33 Der Verhüratet aber isch um d Aaglägeheite vor Welt bsorgt wiener sy Frou cha gfaue
34 und er isch teilt. Ebenso isch di Unverhüratete we o d Jungfrau um d Aglägeheite vom Herr bsorgt, damit si sowohl i ihrem Körper aus o i ihrem Geischt heilig cha sy. D Verhüratet drgäge isch um d Aaglägeheite vo dr Wält bsorgt wi si ihrem Maa chan gfalle.
35 Aber i säge das zu öiem persönliche Vorteil. I wott eu demit nid ischränke, sondern eu zumene aständige Verhalte bewege und zu ständige Hingab an Herr ohni Ablänkig.
36 We aber öpper dänkt, är heig sech unpassend verhautet, wen er unverhüratet blibt, u är über d Blüete vo de Jugend use isch, de gilt: Är cha mache, was er möcht. Är sündigt nid. Si söue hürate.
37 Faus öpper aber im Härz fescht entschlosse isch u ke Notwändigkeit verspürt, sondern sech ir Gwaut het u im Härz entschiede het unverhüratet z bliibe, de macht er's guet.
38 Auso o wär hüratet machts guet aber wär nid hüratet machts besser.
39 E Frou isch bunde, solang ihre Maa läbt. We ihre Maa jedoch sött stärbe, isch si frei z hürate, wer si wott – aber nume im Herrn.
40 Allerdings isch si mire Meinig nach glücklecher, we si so bliebt, wi si isch. Und i dänke doch, dass o i Gottes Geischt ha.