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1.Korinther 15 vo 16

von Rico Loosli 6934 Bioggio
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1.Korinther 15 vo 16

15 Etze erinnere i äich a di gueti Botschaft, Breda, de i äich vukündet ha, de ihr au agnumme hän un fir de ihr iitrete.

2 Durch die gueti Botschaft woni euch verkündet han, werdet ihr au grettet, sofern ihr dra festhaltet. Susch wärdet ihr umsuscht gläubig worde.

3 Zu de erschte Sache, woni nech witergäh u wo i o säuber empfange ha, ha ghört, dass dr Christus gmäss d Schrifte für üsi Sinde gstorbe isch

4 und begrabe worde isch, ja dass er gmäss de schrifte am dritte tag uferweckt worde isch

5 und dass er Kẹphas erschient, denn de Zwölf.

6 Spöter erschine är meh aus 500 Brüedere uf einisch wo di meiste no unger üs si, einigi aber si gstorbe.

7 När erschine är Jakobus, de allne Aposchtel.

8 Als Letschti vo allne erschient er o mir, gwüssermasse emene vorzitig Geborene.

9 Denn i bi dr gringschte dr Aposchtel, un i bi's nit wert, e Aposchtel gnennt z werde, wel i d'Versammlig Gottes verfolgt ha.

10 Doch durch Gottes unverdiente Güte bi ig, was ig bi. Und sini unverdiente Güte mir gegenüber isch nid vergeblich gsi, denn i ha mi me abgmüehrt als sie alli, wobi nid i s bi gsi, sondern die unverdiente Güte Gottes in ma.

11 Ob itze igs bi oder di angere so predige mirs und so heit dirs gloubt.

12 Wenn itz predigt wird dass dr Christus vo de Tote uferweckt worde isch, wieso säge de einigi vo euch dass es kei Uferstehig vo de Tote git?

13 Wenns tatsächlech ke Uferstehig vo de Tote git, de isch o dr Christus nid uferweckt worde.

14 Isch aber de Christus nid uferweckt worde, denn isch üses Predige bestimmt vergeblich, und eues Glaube isch sinnlos.

15 Usserdem stöh mir als falschi Zeuge Gottes do, wel mir gege Gott ussäge, indem mir behaupte, dass er dr Christus uferweckt het, woner aber nid uferweckt het, we die Tote gar nid uferweckt wärde.

16 Wenn nämlech d Tote nid uferweckt wärde, de isch ou Christus nid uferweckt worde.

17 U isch dr Christus nid ufgweckt worde, denn isch eues Gloube nutzlos. Ihr sind nid frei vo eune Sinde.

18 Denn sy o die verlore, wo z Chrischtus gstorbe sy.

19 We mer nume i däm Läbe üsi Hoffnig uf Chrischtus gsetzt hei, sy mer beduurenswärter aus aui angere Mönsche.

20 drno isch dr Chrischtus aba vu d Dote ufgweckt worde, dr Erschtling vu däne, de gschtorbe sin.

21 Denn da der Tod dür ne Mönsch cho isch, chunnt o d Uuferstehig vo de Tote dür ne Mönsch.

22 Wie in Adam alli schterbe, so wäre au im Chrischtus alli lebändig gmacht wäre.

23 Jede aber nach ere bestimmte Reihefolg: Dr Christus, dr Erschtling, danach die, wo zum Chrischtus ghöre, während syre Gägewart.

24 Aus Nächscht chunt ds Änd, we är sym Gott u Vater ds Chönigrich übergit, we är jedi Art Regierig u alli Autorität u Macht besitigt het.

25 Denn er muess als König regiere, bis Gott alli Feind under sini Füess gleit het.

26 Aus letschte Feind wird der Tod besitigt.

27 Denn Gott "het alles unger sini Fess glegt. Wenn er aba sait, dass alles undaworfe worde isch, dann isch offesichtlich de usgnoh, wo ihm alles unterworfe het.

28 We am Sohn jedoch alles unterworfe wird sy, de wird är sich o säuber däm unterwerfe, wo ihm aues ungerworfe het, damit Gott für jede isch.

29 Was wärde süsch die mache wo tauft wärde um Toti z si? Wenn die Tote gar nid uferweckt wärde, warum wärde si denn tauft, um Toti z si?

30 Werum simer o jedi Stund i Gfahr?

31 Täglech gsehn i däm Tod is Aug. Das isch so sicher, Brüedere wie ig im Christus Jesus, üsem Herr, grossi Fröid über euch empfinde. 32 Wenn ig wi angeri Mönsche i Ẹphesus mit wilde Tier kämpft ha, was bringt mir das Guetes ii? Wenn die Tote nid uferweckt werded, denn "lönd üs esse und trinke, denn morn werde mer sterbe.

33 Lönd nech nid tüüsche: Schlechte Umgang verdirbt gueti Gwohnheite.

34 Chunnt zur Besinnig, handelt grächt und tribt nid Sünde, denn es paar hei ke Gotteserkenntnis. I säg das, um euch z beschämme.

35 Nun wird öpper frage: "Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja mit was für ne Körper chöme si?

36 Du Unvernünftiger! Was du seisch, wird nid läbig gmacht, ussert es stirbt zersch.

37 Ou sitzisch nid dr Pflanzekörper, wo sech erscht wird entwickle, sondern nume es blosses Korn, ob vom Weize oder vomene andere Samenart.

38 Gott git ihm denn nach sim Beliebe e Körper. Är git jede Samenart ihre eiget Körper.

39 Nid aues Fleisch isch glich, sondern es git Ungerschiede zwüsche däm Mönsch, Vögu u dr Fisch.

40 O es git himmlischi Körper u irdischi Körper, doch d Pracht vor himmlische Körper u dr irdische Körper isch ungerschidlech.

41 D Pracht vor Sunne ungerscheidet sech vor Pracht vom Mond u d Pracht vor Sterne isch widr en anderi. Ja, e Stern ungerscheidet sech vom andere a Pracht.

42 So isches o mit dr Uferstehig vo dr Tote. Es wird gsät i Verweslichkeit, es wird uferweckt i Unverweslichkeit.

43 Es wird gsät i Unhre, es wird uferweckt i Pracht. Es wird gsät in Schwachheit, es wird uferweckt in Kraft.

44 Es wird e physische Körper gsät, es wird e geistige Körper uferweckt. Wenns e physische Körper git, denn gits au e geischtige.

45 So schteit's i de Schrifte: "Der erscht Mönsch, Adam, isch es läbends Wäse worde. Der letschti Adam isch e lebändige Geischt worde.

46 Zersch chunnt aber nid das, wo geistig isch. Was physisch isch, chunnt zersch, nachher das, was geistig isch.

47 Dr erscht Mönsch isch vo dr Erde u us Stoub gmacht, dr zwöit Mönsch isch vom Himmu.

48 Wie dr eint us Stoub gmacht worde isch, so si o di angere us Stoub gmacht. Und wie dr eint himmlisch isch, so si o di angere himmlisch.

49 U so, wi mir ds Ebebild si, wo us Stoub gmacht worde isch, so wärde mir o ds Ebebild vom Himmlische sy.

50 I säg nech aber das, Brüedere: Fleisch u Bluet chöi Gottes Königrich nid erbe, no erbt d Verweslichkeit d Unverweslichkeit.

51 Ig säge Nech jitz es heiligs Gheimnis: Mir wärde nid aui im Tod schlafe, aber mir wärde aui verwandlet, 52 i eim Momänt, imne Ougeblick, zur Zyt vo de letschte Tumpete. Wüu d'Trompete wird ertöne, u d'Tote wärde uferweckt – unverweslech –, u mir wärde verwandlet.

53 Denn was verweslich isch, mues unverweslichkeit aalegge, und was sterblich isch, mues unsterblichkeit alegge.

54 Wenn aber die Verweslechkeit azieht und das stärblechi Unsterblechkeit, de wird sech erfülle, was i de Schrifte gseit wird: "Der Tod isch für immer besitigt.

55 "Tod, wo isch din Sieg? Tod, wo isch di stachel?

56 Der Stachel, wo der Tod verursacht, isch d Sünde, u d Chraft vor Sünd isch das Gsetz.

57 Gott aber sei Dank, denn er git üs dr Sieg durch üsem Herr Jesus Christus!

58 Drum, mini liebe Brüedere, syt standhaft, unerschütterlech u immer rychlech beschäftigt im Werk vom Herr, wüu dir wüsse ja, dass eui härti Arbet i Verbindig mit em Herr nid vergeblech isch.